Schlagwort La Aldea de San Nicolás

An der Kante Europas: Der Mirador del Balcón auf Gran Canaria

Der Mirador del Balcón öffnet den Blick auf die Steilküste bei La Aldea de San Nicolás.

Wer von La Aldea de San Nicolás kommend das letzte Stück der alten Küstenstraße (GC-200) in Richtung der neuen Tunnel fährt, erreicht einen Ort, an dem die Straße scheinbar am Rand der Welt endet: den Mirador del Balcón. Hoch über dem Atlantik ragt die Aussichtsplattform aus der Steilküste hinaus. Tief unten donnern die Wellen gegen die Steilküste. Links und rechts zieht die Andén Verde – die grüne Terrasse – die Küstenlinie entlang, eine der dramatischsten Steilküstenformationen der gesamten Kanarischen Inseln.

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La Aldea – das Ende der Straße im Westen

San Nicolás de Aldea – das westlichste Dorf der Insel, Tor zur Steilküste und Ausgangspunkt für Bootstouren zur Playa de Güigüí.

San Nicolás de Tolentino, landläufig La Aldea genannt, ist der westlichste Ort Gran Canarias – und fühlt sich auch so an. Tomatenfelder, Palmenhaine, ein kleiner Hafen, und ringsum die Felswände der Westküste. La Aldea de San Nicolás liegt am abgelegenen Westen Gran Canarias. Lange galt der Ort als schwer erreichbar, heute verbindet eine moderne Tunnelstraße den Ort sicher mit Agaete. Dennoch hat sich La Aldea seinen ursprünglichen Charakter bewahrt – umgeben von Tomatenfeldern, Palmenhainen und den imposanten Steilküsten des Inselwestens.

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Natur malt mit Mineralien: Los Azulejos auf Gran Canaria

Los Azulejos: Gran Canarias farbigste Felsenlandschaft

An der Straße GC-200 zwischen Mogán und La Aldea de San Nicolás gibt es einen Moment, in dem selbst erfahrene Reisende innehalten und zweimal hinschauen: Plötzlich leuchtet eine Felswand in Türkis, Grün, Rötlich und Violett – als hätte jemand eine Farbpalette über den nackten Basalt gekippt. Das sind die Los Azulejos, die wohl farbenprächtigste Felsformation Gran Canarias.

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Für Mutige: Die Playa de Güigüí – der wildeste Strand Gran Canarias

Blick über den grandiosen schwarzen Sandstrand an der Playa de Güigüí auf Gran Canaria

Die Playa de Güigüí ist nicht einfach ein Strand. Sie ist ein Versprechen – und eine Herausforderung. Kein Weg führt mit dem Auto hin, keine Seilbahn, kein Shuttle. Wer die Playa de Güigüí erreichen will, muss wandern: 10,5 Kilometer, 973 Höhenmeter, Schwierigkeitsgrad schwer, ab dem Weiler Tasartico an der Westküste Gran Canarias.

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Am Ende der Welt: Playa de Güigüí

Felsklippen an der Playa de Güigüí auf Gran Canaria

Es gibt Orte, die man nicht einfach besucht. Man verdient sich den Zutritt. Die Playa de Güigüí im Westen Gran Canarias ist so ein Ort. Dunkler Vulkansand, gewaltige Basaltklippen, das Rauschen des Atlantiks – und eine Landschaft, die zu den ursprünglichsten der Insel gehört. Wer hierher kommt, hat entweder einen anspruchsvollen Fußweg durch das Naturschutzgebiet Reserva Natural Especial de Güigüí auf sich genommen oder die abgelegene Bucht auf dem Seeweg erreicht.

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