Wandern auf Gran Canaria: Der runde Kontinent zu Fuß

Wandern auf Gran Canaria ist kein Sport, sondern ein Eintauchen in den Miniaturkontinent – 1.560 km², auf denen Wüste, Kiefernwald, Atlantikküste und Hochgebirge innerhalb einer Stunde wechseln. Hier, wo der Roque Nublo (1.813 m) als schwarzer Phonolith-Monolith in den Himmel sticht und die Schluchten des Zentralmassivs bis zu 600 Meter tief in den Vulkanfels fallen, führen GR-, PR- und SL-Pfade durch eine Landschaft, die in Europa keine Entsprechung hat. Das Biosphärenreservat Gran Canaria schützt fast 40 Prozent der Insel – und genau dort liegen die schönsten Wege.

Wandern zwischen Gipfel, Schlucht und Atlantikküste

Mit einem dichten Netz an dokumentierten Routen deckt Gran Canaria jeden Anspruch ab: vom kurzen Caldera-de-Bandama-Abstieg (3,4 km, leicht) bis zur fordernden Küstenwanderung zur Playa de Güigüí (10,5 km, 973 Höhenmeter, ausschließlich für erfahrene Wanderer). Ikonische Wege führen auf den Roque Nublo – mit Reservierungspflicht seit 2025 –, durch den Pinienwald Tamadaba, entlang der Stauseen des Zentralmassivs und über den Pico de las Nieves (1.949 m), den höchsten Punkt der Insel. Scharfkantiges Vulkangestein, Nebelwald auf 1.400 Metern, schwarze Lavastrände am Ende langer Abstiege: Gran Canaria belohnt Vorbereitung.

Wandern auf Gran Canaria – Der große Routen-Guide für die ganze Insel

Wanderpfad durch die raue Berglandschaft Gran Canarias.

Gran Canaria ist ein Kontinent im Kleinen – das gilt vor allem beim Wandern. In einem Radius von 30 Kilometern liegen Vulkankrater, Kiefernwälder, Schluchten, Stauseen, Steilküsten und der höchste Gipfel der Insel auf 1.949 Metern. Die Insel gehört zu den abwechslungsreichsten Wanderzielen Europas – und bleibt bis heute ein Geheimtipp für alle, die über Maspalomas hinausschauen.

WeiterlesenWandern auf Gran Canaria – Der große Routen-Guide für die ganze Insel

Güigüí: Der einsamste Strand Gran Canarias – und der Weg dorthin

Steilklippen an der Playa de Güigüí Chico – Gran Canaria.

Es gibt Strände, die man einfach ansteuert. Und dann gibt es die Playa de Güigüí. Kein Bus, kein Parkplatz am Strand, keine Bar, kein Rettungsschwimmer. Dunkelgrauer Vulkansand, eingerahmt von senkrechten Klippen, das Meer dahinter in tiefem Blau – und an klaren Tagen der Teide am Horizont. Wer diesen Strand sehen will, muss ihn sich verdienen: 10,5 Kilometer, 973 Höhenmeter im Auf- und ebenso viele im Abstieg. Die Tour gehört zu den anspruchsvollsten Wanderungen Gran Canarias und ist nur für erfahrene Wandernde geeignet.

WeiterlesenGüigüí: Der einsamste Strand Gran Canarias – und der Weg dorthin

Los Azulejos: Wanderung durch Gran Canarias farbigste Felsenlandschaft

Wanderung durch die grünlich-blau gefärbten Gesteinsadern der Azulejos.

Es gibt Wanderungen, die beeindrucken durch ihre Höhe. Und es gibt diese: eine Tour, die durch die farbigste Felsenlandschaft Gran Canarias führt. Die Los Azulejos – wörtlich die Kacheln – sind eine Felswand aus türkisen, grünen, roten und gelben Gesteinsadern, die sich am Risco de las Tederas und in den Schluchten des Veneguera-Tals in die Bergflanken einziehen. Kein Filter, keine Inszenierung – nur die Kräfte des Vulkanismus und hydrothermale Prozesse, die über Millionen Jahre hinweg diese außergewöhnliche Farbenpracht entstehen ließen.

WeiterlesenLos Azulejos: Wanderung durch Gran Canarias farbigste Felsenlandschaft

Hirtenhöhlen und Stausee: Wanderung zu den Cuevas de Majada

Felskuppe mit den Cuevas de Majada, Majada Alta, Gran Canaria.

Die Cuevas de Majada sind keine bekannte Sehenswürdigkeit – kein Beschilderungsschild an der Hauptstraße, kein Parkplatz mit Aussichtsplattform. Es sind Höhlen im Hochland der Majada Alta auf knapp 1.000 Metern, die Generationen von Hirten als Unterschlupf dienten. Wer sie sehen will, muss laufen. Und wer läuft, bekommt mehr als Höhlen: die karge Schönheit des Hochlandes rund um den Stausee Presa del Salto del Perro, weitreichende Ausblicke auf das Barranquillo Andrés und das stille, fast vergessene Gefühl dieser Gegend.

WeiterlesenHirtenhöhlen und Stausee: Wanderung zu den Cuevas de Majada

Baranquillo Andrés, Cuevas de Majada und Soria: Die große Hochlandrunde

Kiefernwald umgibt den Stausee Presa de las Niñas im Bergland Gran Canarias.

Drei Welten in einer Tour: das stille Weiler-Dorf Baranquillo Andrés mit seinem Palmenhain, das Hochland der Majada Alta mit den Höhlen der Hirten, der weite Stausee Presa de las Niñas im Kiefernwald – und dann der Abstieg nach Soria mit dem spektakulären Blick auf den Soria-Stausee tief im Tal. Diese Runde verbindet das Beste des südwestlichen Hochlands Gran Canarias in 11,4 Kilometern.

WeiterlesenBaranquillo Andrés, Cuevas de Majada und Soria: Die große Hochlandrunde

Auf den Montaña de Tauro: Uralter Kultgipfel mit Panorama bis zum Teide

Spektakulärer Ausblick auf die Schlucht von Soria vom Montaña de Tauro – einer der eindrucksvollsten Panoramablicke im Süden der Insel.

Der Montaña de Tauro sieht von unten schroff aus – ein steiler, dunkler Basaltgipfel über dem Hochland von Mogán. Oben angekommen stellt man fest: Es ist ein flaches Plateau. Und von diesem Plateau aus ist ganz Süd-Gran Canaria ausgebreitet: Maspalomas, der Inagua, die Schluchten des Südwestens – und an klaren Tagen der Teide auf Teneriffa. Dazu: Mauerreste, die als prähistorische Kultstätte der Ureinwohner gelten, bekannt als Iglesia de los Canarios.

WeiterlesenAuf den Montaña de Tauro: Uralter Kultgipfel mit Panorama bis zum Teide

Harzduft und Gipfelblick: Die kleine Runde auf den Montaña de Tamadaba

Ausblick über die Berglandschaft Gran Canarias vom Tamadaba.

Wer den Naturpark Tamadaba zum ersten Mal besucht, fährt eine schmale Bergstraße hinauf und taucht in einen der schönsten Kiefernwälder Gran Canarias ein. Der Duft von Harz begleitet die Wanderung vom ersten Schritt an. Diese kleine Rundtour führt durch den dichten Wald der Kanarischen Kiefer hinauf zur Montaña de Tamadaba (1.443 m) – dem höchsten Punkt des Massivs – und weiter zum nahe gelegenen Pico de la Bandera (1.440 m). Der Rückweg verläuft über die Cueva del Zapatero zurück zur Degollada de Las Lajas. Mit 5,2 Kilometern und 239 Höhenmetern eignet sich die Route ideal für den ersten Besuch im Naturpark.

WeiterlesenHarzduft und Gipfelblick: Die kleine Runde auf den Montaña de Tamadaba

Roque Faneque: Die Tour zur eindrucksvollsten Küstenklippe Gran Canarias

Die Steilklippen des Faneque fallen im Naturpark Tamadaba fast senkrecht zum Atlantik ab.

Der Roque Faneque gilt als eine der höchsten Küstenklippen der Welt: fast tausend Meter senkrechter Absturz vom Gipfelkamm direkt ins Atlantikmeer. Diese Wanderung führt an seinen Grat heran – durch den Kiefernwald des Naturparks Tamadaba, über den Gipfel des Montaña de Tamadaba (1.427 m), vorbei am Rastplatz Llanos de la Mimbre, durch den Barranco de Palo Blanco und über den sensationellen Bergrücken hinab zur Degollada Risco Faneque mit dem Aussichtspunkt Morro de las Lechugas. 11,8 Kilometer, 624 Höhenmeter, schwer.

WeiterlesenRoque Faneque: Die Tour zur eindrucksvollsten Küstenklippe Gran Canarias

Der S-90: Die klassische Runde durch das Herz des Tamadaba

Blick zum Gipfel des Montaña Tamadaba vom Wanderweg S-90.

Es gibt Wanderwege, die sich nach etwas anfühlen – und der S-90 im Naturpark Tamadaba ist einer davon. Von der ersten Minute an riecht die Luft nach Harz, der Boden ist bedeckt mit langen Kiefernnadeln, und das Licht fällt gefiltert durch die dichten Kronen der Kanarischen Kiefern. Diese 7,4 Kilometer lange Rundwanderung führt auf dem gleichnamigen Wanderweg durch das Herz des Naturparks – auf den 1.443 Meter hohen Gipfel der Montaña de Tamadaba – den höchsten Punkt des Tamadaba-Massivs – zum Aussichtsplateau, hinunter zur Rast- und Campingwiese Llanos de la Mimbre, an der Fuente del Reventón vorbei und zur historischen Cueva del Zapatero. Moderat, gut markiert und ganzjährig begehbar.

WeiterlesenDer S-90: Die klassische Runde durch das Herz des Tamadaba

Schnell auf den Gipfel: Die kürzeste Runde zum höchsten Punkt des Tamadaba

Das Panorama von den Gipfeln des Tamadaba zeigt die weite Berglandschaft Gran Canarias.

Sechs Kilometer, 271 Höhenmeter, leicht – und trotzdem ein echter Gipfel. Diese kurze Rundwanderung führt auf den höchsten Punkt des Tamadaba-Massivs. Sie erreicht denselben Gipfel wie die längere S-90-Runde, nimmt für den Rückweg jedoch die kürzere Variante über das Forsthaus und einen kurzen Straßenabschnitt statt über Llanos de la Mimbre. Das Ergebnis ist eine kompakte Wanderung mit großem Gipfelerlebnis.

WeiterlesenSchnell auf den Gipfel: Die kürzeste Runde zum höchsten Punkt des Tamadaba

Morro de las Lechugas: Wo der Tamadaba auf den Roque Faneque trifft

Feuchte Atlantikluft treibt Passatwolken gegen die Steilwände des Naturparks Tamadaba.

Es gibt einen Aussichtspunkt im Tamadaba, der den meisten Wandernden unbekannt bleibt – der Morro de las Lechugas. Von hier aus sieht man die Klippen des Roque Faneque auf Augenhöhe: über tausend Meter Felswand, die senkrecht aus dem Atlantik aufsteigt. Der Kiefernwald, die Küste, das Meer – und diese Klippe. Das ist das Finale dieser Rundwanderung.

WeiterlesenMorro de las Lechugas: Wo der Tamadaba auf den Roque Faneque trifft

Vom Stausee in den Kiefernwald: Der Las-Hoyas-Rundweg mit Llanos de la Mimbre

Ausblick über den Stausee Presa de Lugarejos.

Die meisten Tamadaba-Routen starten von der Degollada de Las Lajas auf der Westseite. Dieser Rundweg beginnt anders – an der GC-215 auf der Ostseite des Massivs, wo die Stauseen Lugarejos und Las Hoyas in einem engen Tal liegen. Von hier steigt die Route auf dem S-96 und S-98 in das Herz des Tamadaba auf, erreicht den S-90 mit dem Rastplatz Llanos de la Mimbre und kehrt über die Degollada la Laja durch schroff-schöne Schluchten zurück. Ein Rundweg, der Tamadaba von seiner ruhigsten, abgelegensten Seite zeigt.

WeiterlesenVom Stausee in den Kiefernwald: Der Las-Hoyas-Rundweg mit Llanos de la Mimbre

Vom Stausee auf den Gipfel: Die volle Tamadaba-Erfahrung von der Ostseite

Diese Rundwanderung verbindet zwei Landschaften, die am Tamadaba nur selten auf einer Tour erlebt werden: die stille Stauseenlandschaft an der Ostflanke und den höchsten Bereich des Massivs. Vom Parkplatz zwischen den Stauseen Lugarejos und Las Hoyas führt der S-96 zunächst steil hinauf zur Degollada la Laja. Über die Wanderwege S-90 und S-93 geht es weiter zur Montaña de Tamadaba (1.443 m) und zum Pico de la Bandera (1.440 m). Der Rückweg verläuft über Llanos de la Mimbre und durch die eindrucksvollen Schluchten der Ostseite zurück zum Ausgangspunkt.

WeiterlesenVom Stausee auf den Gipfel: Die volle Tamadaba-Erfahrung von der Ostseite

Tauro-Schlucht und Canal de las Niñas: Die große Tauro-Runde

Karge Berglandschaft am Monumento Natural de Tauro am Ausgangspunkt der Wanderung.

Schon die Anfahrt über die enge Bergstraße von Mogán aus ist ein Erlebnis für sich. Die GC-605 windet sich durch eine Landschaft aus Basaltfelsen und Kiefernhängen, öffnet immer neue Perspektiven auf das Tal – und am Ende steht der kleine Stausee Presa del Salto del Perro auf 913 Metern. Von hier beginnt eine der anspruchsvollsten Rundtouren im Südwesten Gran Canarias.

WeiterlesenTauro-Schlucht und Canal de las Niñas: Die große Tauro-Runde

In den Krater hinein: Wanderung durch die Caldera de Bandama

Der Wanderweg schlängelt sich über dunkle Lapilliflächen zum Grund der Caldera de Bandama.

Von außen sieht die Caldera de Bandama aus wie ein kreisrundes Amphitheater: 1 Kilometer Durchmesser, 216 Meter tief, von Kiefernhängen umgeben. Von innen ist sie etwas ganz anderes. Schwarze Lapillifelder aus vulkanischer Asche, endemische Pflanzen, die sich in Lavaschotterein festgebissen haben, eine alte Weinbauanlage mit verlassenem Gehöft, Terrassen, Palmen, Feigen- und Orangenbäume – und Stille. Diese Wanderung führt direkt in den Krater hinein.

WeiterlesenIn den Krater hinein: Wanderung durch die Caldera de Bandama

Rundwanderung Caldera de Bandama: Am Rand des jüngsten Vulkans Gran Canarias

Blick auf den Pico de Bandama entlang der Kraterumrundung – im Hintergrund öffnet sich das Panorama zum Atlantik.

Wer Las Palmas de Gran Canaria in Richtung Süden verlässt und die kurvenreiche Straße nach Santa Brígida nimmt, dem öffnet sich nach knapp zwanzig Minuten einer der faszinierendsten Anblicke der Insel: ein vollständig erhaltener Vulkankrater, so perfekt geformt, als wäre er gestern entstanden. Die Caldera de Bandama ist der jüngste Vulkan Gran Canarias – vor rund 3.000 bis 5.000 Jahren durch eine Serie von Wasserdampfexplosionen entstanden. Heute liegt sie still, mit einem Kessel von gut einem Kilometer Durchmesser und 216 Metern Tiefe, während die Wände aus dunklem Pyroklast und helleren Tuffschichten in ruhigen Horizontallinien ablesbar machen, was in dieser Erde steckt.

WeiterlesenRundwanderung Caldera de Bandama: Am Rand des jüngsten Vulkans Gran Canarias

Charco Azul: Der blaue Quellsee am Ende der Schlucht

Spiegelung der Felsformationen im Wasserbecken Charco Azul – Gran Canaria.

Er ist klein, er ist schwer zu finden, und er ist eines der schönsten Naturziele Gran Canarias: der Charco Azul. Ein natürliches Wasserbecken tief im Barranco del Risco, gespeist von einem kleinen Wasserfall aus den Bergen von Tirma. Das Wasser ist klar und kühl, die Felswände ragen ringsum auf, und Kröten und Libellen haben diesen stillen Ort längst für sich entdeckt. An heißen Tagen kann man hier sogar schwimmen – sofern der Wasserstand ausreicht.

WeiterlesenCharco Azul: Der blaue Quellsee am Ende der Schlucht

Vom höchsten Gipfel ins Tal: Wanderung Pico de las Nieves – Cruz Grande

Vom Campanario bietet sich ein Blick zum Pico de las Nieves, der höchsten Erhebung Gran Canarias.

Der Pico de las Nieves ist mit 1.949 Metern der höchste Berg Gran Canarias. Sein Gipfel liegt im geografischen Zentrum der Insel – und von hier aus beginnt eine der eindrucksvollsten Strecken wanderungen des Inselinneren. Auf 7,9 Kilometern verliert diese Tour 845 Höhenmeter: vom Dachgipfel der Insel über den Campanario, die Ventana del Nublo und den gepflasterten Camino de la Plata hinunter zur Degollada de la Cruz Grande – einem historischen Pass an der Wasserscheide zwischen Tirajana und Chira.

WeiterlesenVom höchsten Gipfel ins Tal: Wanderung Pico de las Nieves – Cruz Grande

Durch die Tauro-Schlucht ans Meer: Gran Canarias dramatischste Abstiegsstrecke

Der Schluchtverlauf des Barranco de Tauro – Gran Canaria.

Man beginnt auf 1.170 Metern Höhe mit einem weiten Blick über den Südwesten Gran Canarias. Man endet auf sieben Metern – am Meer, an der Playa de Tauro. Dazwischen: eine der eindrucksvollsten und am wenigsten begangenen Schluchten der Insel. Die Wanderung vom Tauro-Massiv durch den Barranco de Tauro führt 20,1 Kilometer durch Kiefernwald, über den Lapas-Pass, an verlassenen Fincas vorbei, durch das enge Schluchtbett mit Wasserlöchern und Felswänden – und schließlich zur Playa de Tauro.

WeiterlesenDurch die Tauro-Schlucht ans Meer: Gran Canarias dramatischste Abstiegsstrecke

Die große Tauro-Runde: Lapas-Pass, Tauro-Schlucht und Canal de las Niñas

Canal de las Niñas beim Montaña de Tauro.

14 Kilometer, 1.037 Höhenmeter, schwer – und eine der schönsten Rundwanderungen im Südwesten Gran Canarias. Diese Route verbindet drei Highlights des Monumento Natural de Tauro in einem einzigen Tag: den Lapas-Pass (Degollada de las Lapas) mit seinem Blick in den Barranco de Mogán, den atemberaubenden Pfad durch die Tauro-Schlucht auf dem PR-GC 45, und den langen Rückweg direkt am Canal de las Niñas entlang – mit sensationellen Ausblicken auf das Soria-Tal und den größten Stausee der Kanaren.

WeiterlesenDie große Tauro-Runde: Lapas-Pass, Tauro-Schlucht und Canal de las Niñas

Über den Lapas-Pass auf den Gipfel: Die moderateste Tauro-Rundwanderung

Die Mauerreste der Iglesia de los Canarios auf dem Weg zum Gipfel.

Wer den Gipfel des Montaña de Tauro erstmals besteigen will, wählt diese Tour. Sie ist die leichteste und kürzeste der drei Gipfelrouten am Tauro-Massiv – und trotzdem voller Kontraste: Kiefernwald, die karge Lapas-Hochebene, der atemberaubende Pfad durch die Tauro-Schlucht, der Aufstieg auf das 1.225 Meter hohe Gipfelplateau – und von dort bei klarer Sicht Teneriffa und der Teide am Horizont.

WeiterlesenÜber den Lapas-Pass auf den Gipfel: Die moderateste Tauro-Rundwanderung

Arco del Escobón, Arco de Tirma und Montaña Altavista: Tamadabas anspruchsvollste Runde

Blick über die Bergflanke des Altavista im Naturpark Tamadaba.

Diese Route ist nicht für jeden. Sie führt durch weglose Schluchten, auf Grate ohne Pfad, zu zwei Naturbögen, die kaum jemand kennt, und auf den Gipfel der Montaña Altavista – einen der schönsten Aussichtsberge Gran Canarias. Auf dem Großteil der Strecke kein Handyempfang. Die Route beginnt und endet am alten Forsthaus von Tirma an der Straße nach Tamadaba. GPS-Track ist unverzichtbar.

WeiterlesenArco del Escobón, Arco de Tirma und Montaña Altavista: Tamadabas anspruchsvollste Runde

Zwei Felsbögen im Tamadaba: Arco del Escobón und Arco de Tirma

Das Panorama vom Naturpark Tamadaba zeigt bei klarer Sicht die Nachbarinsel Teneriffa am Horizont.

Es gibt zwei Felsbögen im Nordwesten des Tamadaba-Naturparks, die kaum jemand kennt. Der Arco de Tirma ist ein spektakuläres Felsentor, das einen weiten Blick über Finca Tirma, den Andén Verde und das Tal von El Risco bietet. Der Arco del Escobón ist kleiner, liegt in einem wilden Grat abseits jedes Weges – und in seiner Nähe findet sich noch eine kleine Höhle mit einem weiteren Bogen. Diese Rundwanderung besucht beide.

WeiterlesenZwei Felsbögen im Tamadaba: Arco del Escobón und Arco de Tirma

Wanderung zum Roque Nublo: Der Klassiker, der seinen Namen verdient

65 Meter ragt er in den Himmel. Auf 1.813 Metern Höhe thront er über der Caldera de Tejeda – sichtbar von weiten Teilen der Insel, erkennbar auf jedem zweiten Foto, das Gran Canaria zeigt. Der Roque Nublo ist das Wahrzeichen Gran Canarias. Und der Weg dorthin ist so kurz, so schön und so gut markiert, dass er zu Recht als der Klassiker unter den Wanderungen der Insel gilt.

WeiterlesenWanderung zum Roque Nublo: Der Klassiker, der seinen Namen verdient

Risco de la Fogalera, Bentayga-Fenster und Ventana del Nublo – die große Runde

Der Felsbogen Ventana del Nublo

Wer den Roque Nublo kennt, kennt das Klassikerbild: der Felsmonolith vor blauem Himmel, vom Aussichtspunkt aus fotografiert. Wer ihn wirklich kennenlernen will, geht diese Tour. 16,6 Kilometer durch den Parque Rural del Nublo – mit zwei der spektakulärsten Felsenfenster Gran Canarias, dem Panoramablick vom Risco de la Fogalera und dem Gipfel des El Montañón (1.744 m). Das Beste: Roque Nublo, Roque Rana und der skurrile El Fraile zeigen sich auf dieser Runde aus Winkeln, die kaum jemand kennt.

WeiterlesenRisco de la Fogalera, Bentayga-Fenster und Ventana del Nublo – die große Runde

El Montañón und Ventana del Nublo: Gipfelblick und Felsenfenster ohne Reservierungspflicht

Felskuppe auf dem El Montañón – Parque Rural del Nublo, Gran Canaria.

Der Roque Nublo ist das Wahrzeichen Gran Canarias – und zu Recht begehrt. Wer ihn aber aus einer anderen Perspektive erleben will, ohne Reservierungspflicht und fernab des Besucherandrangs am klassischen Roque-Nublo-Aufstieg, geht diese Tour: auf den El Montañón (1.744 m) und zur Ventana del Nublo. Vom Gipfelplateau des El Montañón schaut man direkt auf den Roque Nublo – auf Augenhöhe, unverbaut, mit dem Panorama der Caldera de Tejeda ringsherum. Und die Ventana del Nublo, der berühmte Felsbogen mit dem Nublo-Blick, liegt nur wenige Minuten weiter.

WeiterlesenEl Montañón und Ventana del Nublo: Gipfelblick und Felsenfenster ohne Reservierungspflicht

Der Wanderweg S-70 zum Roque Nublo: Wälder, Schluchten und das Bentayga-Fenster

Blick zum Gipfelplateau von der Passhöhe Degollada de Roque Nublo – Gran Canaria.

Es gibt den Roque Nublo für alle – den 4,8-Kilometer-Klassiker mit dem Familienwagen zum Parkplatz, kurzer Spaziergang, Foto. Und dann gibt es den Wanderweg S-70: die lange, anspruchsvolle, lohnende Version. 11,2 Kilometer durch Kiefernwälder und Schluchten, über felsige Pfade und teilweise weglose Abschnitte – mit dem Bentayga-Fenster (Arco Aserrador) als Geheimtipp und dem Gipfelplateau des Roque Nublo als Ziel. Das ist die Route für alle, die Gran Canarias berühmtesten Felsen wirklich erleben wollen.

WeiterlesenDer Wanderweg S-70 zum Roque Nublo: Wälder, Schluchten und das Bentayga-Fenster

Roque Nublo über den Risco de la Fogalera: Zwei Aussichtspunkte, ein unvergessliches Panorama

Vom Risco La Fogalera bietet sich ein guter Blick auf den Roque Bentayga.

Es gibt Wanderungen zum Roque Nublo, die kürzer sind. Und es gibt diese: kurz, moderat und mit einem Bonus, den der Klassikerpfad nicht bietet – dem Risco de la Fogalera. Dieser Felsaussichtspunkt hoch über der Caldera de Tejeda zeigt den Roque Nublo aus einem Winkel, den die meisten Besucher nie sehen. Von hier blickt man auf den Monolithen wie auf eine Bühne: Der Felsen steht frei, die Caldera tief darunter, im Hintergrund der Roque Bentayga und an klaren Tagen der Teide auf Teneriffa.

WeiterlesenRoque Nublo über den Risco de la Fogalera: Zwei Aussichtspunkte, ein unvergessliches Panorama

Durch das Barranco del Agua zum Roque Nublo: die mittlere S-70-Route

Roque Nublo und Rana erheben sich oberhalb des Risco La Fogalera.

Zwischen dem kurzen Klassikerpfad und der langen Abenteurer-Route liegt diese Tour: 7,6 Kilometer, moderat, mit allem, was den Wanderweg S-70 zum Roque Nublo so besonders macht. Der Weg führt über die Degollada de la Goleta steil hinunter ins Barranco del Agua – vorbei an riesigen Felsblöcken, einer verlassenen Waldhütte und versteckten Höhlenwohnungen in der Felswand – hinauf zum Risco de la Fogalera und schließlich auf das Gipfelplateau des Naturdenkmals Roque Nublo. 518 Höhenmeter, gut zwei bis drei Stunden, und ein Ausblick, der alle Mühen lohnt.

WeiterlesenDurch das Barranco del Agua zum Roque Nublo: die mittlere S-70-Route

Drei Felsenfenster, ein Gipfel: Die große Roque-Nublo-Runde

Wie zwei Elefanten scheinen die Felsformationen der Ventana del Bentayga vor dem Himmel zu stehen

Am Roque Nublo kennt jeder das eine Bild: der 65 Meter hohe Basaltmonolith vor blauem Himmel. Was die wenigsten wissen: Rund um diesen Felsen gibt es drei Felsenfenster – natürliche Steinbögen, die den Blick auf den Nublo, den Bentayga und bis nach Teneriffa rahmen wie ein Gemälde. Diese Tour besucht alle drei: den Arco Aserrador (Ventana del Bentayga), den abgelegenen und anspruchsvollen Cuchillon-Bogen und die legendäre Ventana del Nublo. 15,2 Kilometer, 906 Höhenmeter, schwer – und eines der großen Wandererlebnisse Gran Canarias.

WeiterlesenDrei Felsenfenster, ein Gipfel: Die große Roque-Nublo-Runde

Der Roque Bentayga: Wanderung zum heiligsten Ort der Altkanarier

Bergpanorama vom Wanderweg auf den Roque Bentayga.

Es gibt Berge, die sind einfach Berge. Und dann gibt es den Roque Bentayga. Dieser 1.414 Meter hohe Felsklotz in der Caldera de Tejeda war der heilige Berg der Ureinwohner Gran Canarias – der Canarios. Hier befand sich ein Almogarén, ein Versammlungs- und Kultplatz, an dem rituelle Zeremonien abgehalten wurden. In den Felswänden rund um den Berg finden sich Höhlensiedlungen, Getreidespeicher und Inschriften – ein Zeugnis einer Zivilisation, die sich in die härtesten Felsen dieser Insel eingegraben hat.

WeiterlesenDer Roque Bentayga: Wanderung zum heiligsten Ort der Altkanarier

Vom Kiefernwald bis ans Meer: Die große Abstiegswanderung Tamadaba – Agaete

Blick vom Naturpark Tamadaba entlang der Atlantikküste bis zur Punta de Sardina.

Es gibt auf Gran Canaria viele Wanderungen, die beeindrucken. Aber nur wenige führen in einer einzigen Tour durch drei völlig verschiedene Welten: vom duftenden Kiefernwald des Naturparks Tamadaba über die schroffen Steilhänge des Bergmassivs und den historischen Camino de los Romeros – bis zum Hafen Puerto de las Nieves direkt am Atlantik. Die Wanderung vom Naturpark Tamadaba nach Agaete ist eine dieser seltenen Touren, die direkt ans Meer führt. Auf Gran Canaria ist das keine Selbstverständlichkeit.

WeiterlesenVom Kiefernwald bis ans Meer: Die große Abstiegswanderung Tamadaba – Agaete

Im Barranco de Soria: Höhlenwohnungen, Stausee und die Cascada Bonita

Findlinge am Wasserfall Cascada Bonita

Kaum eine Schlucht auf Gran Canaria hat so viele Gesichter wie der Barranco de Soria. Eine Tour durch dieses Tal ist ein komprimierter Querschnitt durch Jahrtausende Inselgeschichte: vorbei an prähistorischen Höhlenwohnungen der Canarios, durch üppige Orangengärten, über felsige Pässe – und am Ende steht die Cascada Bonita de Soria, ein Wasserfall, der nach starken Regenfällen über eine hohe Felswand stürzt und der schönste seiner Art auf der Insel ist.

WeiterlesenIm Barranco de Soria: Höhlenwohnungen, Stausee und die Cascada Bonita

Zwei Staumauern, zwei Stauseen: Die Chira-Runde von Soria

Der Stausee Presa de Chira.

Wer in Soria beginnt und die Chira-Runde geht, erlebt zwei der eindrucksvollsten Stauseen Gran Canarias in einer Tour: Die Presa de Soria – der größte Stausee der Kanaren – und den Chira-See, den zweitgrößten. Dazwischen: die gewaltige Staumauer von Soria zum Begehen, der Bergrücken Lomo de la Palma mit seinen Panoramablicken, das ruhige Dorf Cercados de Araña mit Restaurant und schließlich die Staumauer des Chira-Sees auf dem Rückweg. 13,3 Kilometer, 596 Höhenmeter, moderat.

WeiterlesenZwei Staumauern, zwei Stauseen: Die Chira-Runde von Soria

Von Cruz Grande zum Chira-Stausee: Der S-60 durch den Pilancones-Naturpark

Blick Richtung Degollada de la Cruz Grande – Startpunkt der Wanderung.

Der Wanderweg S-60 gehört zu den schönsten Höhenwegen Gran Canarias. Er verläuft im Grenzbereich zwischen dem geschützten Hochland des Parque Rural del Nublo und dem ausgedehnten Parque Natural de Pilancones – auf einem aussichtsreichen Kammweg, der das Inselinnere von seiner ruhigen Seite zeigt. Die Wanderung von der Degollada de la Cruz Grande zum Stausee Presa de Chira führt durch lichte Kanarenkiefernwälder, über historische Bergpässe und vorbei an markanten vulkanischen Gesteinsformationen, bis sich schließlich der Chira-Stausee zwischen den Bergen öffnet.

WeiterlesenVon Cruz Grande zum Chira-Stausee: Der S-60 durch den Pilancones-Naturpark

Chira, Soria, Las Niñas: Die große Stauseen-Runde des Inselinneren

Uferweg am Chira-See.

Gran Canaria hat drei große Stauseen – und diese Wanderung besucht alle drei in einem Tag. Sie beginnt und endet am Chira-Stausee, dem zweitgrößten Stausee Gran Canarias. Dazwischen: der steile Abstieg zur Presa de Soria, dem größten Stausee der Kanaren, mit türkisblauem Wasser und senkrechten Felsformationen. Dann der Aufstieg zum Stausee Cuevas de Las Niñas, der legendäre Pino de Casandra mit seiner Hexenlegende, und die Cascada Bonita de Soria. 15,5 Kilometer, 1.002 Höhenmeter, schwer – und eine der eindrucksvollsten Wanderungen des Inselinneren.

WeiterlesenChira, Soria, Las Niñas: Die große Stauseen-Runde des Inselinneren

Vom Hochland bis zur Staumauer: Die S-60-Abstiegsstrecke Cruz Grande – Soria

Gran Canaria mit Rucksack erleben – Las Palmas bietet echte Hostels, während die Wanderpfade der Insel kostenlos und gut markiert sind.

Zwei Stauseen, ein markanter Felsbogen und 913 Höhenmeter Abstieg: Die Wanderung von der Degollada de la Cruz Grande nach Soria auf dem Wanderweg S-60 zählt zu den schönsten Abstiegsrouten Gran Canarias. Vom Hochland führt sie über aussichtsreiche Bergpässe durch den Grenzbereich zwischen dem Parque Rural del Nublo und dem Parque Natural de Pilancones. Unterwegs eröffnen sich immer wieder Blicke auf den Chira-Stausee, mächtige vulkanische Basaltdämme und den Risco del Agujero, bevor die Route an der imposanten Staumauer der Presa de Soria endet – dem größten Stausee der Kanarischen Inseln.

WeiterlesenVom Hochland bis zur Staumauer: Die S-60-Abstiegsstrecke Cruz Grande – Soria

Cruz Grande, Chira-Tunnel, Soria: Gran Canarias geheimnisvollste Wanderroute

Rückblick in den Umleitungstunnel Trasvase Chira–Soria.

Es gibt auf Gran Canaria keine Tour wie diese. Der Trasvase-Tunnel Chira–Soria ist ein knapp einen Kilometer langer Wassertunnel, der überschüssiges Wasser aus dem Chira-Stausee in den Soria-Stausee leitet. Er ist hoch, breit – und im Sommer begehbar. 20 bis 25 Minuten im Dunkeln, begleitet vom Tropfen der Feuchtigkeit, mit einer Stirnlampe als einzigem Licht. Kein anderer Wanderweg auf Gran Canaria bietet dieses Erlebnis.

WeiterlesenCruz Grande, Chira-Tunnel, Soria: Gran Canarias geheimnisvollste Wanderroute

Der geheimnisvolle Chira-Tunnel: Eine kurze Rundwanderung mit großem Abenteuer

Weg durch den einen Kilometer langen Chira-Tunnel.

Kurze Wanderungen können unvergesslich sein – besonders dann, wenn sie durch einen fast einen Kilometer langen Wassertunnel führen. Die Rundwanderung am Chira-Stausee verbindet ein außergewöhnliches Ingenieurbauwerk mit eindrucksvollen Ausblicken auf die Bergwelt Gran Canarias und den stillen Weiler Lomo de la Palma. Die Rundwanderung am Stausee Presa de Chira hat nur 5,6 Kilometer und 209 Höhenmeter, aber ihr Herzstück ist der Trasvase-Tunnel Chira–Soria: ein Überlauftunnel, der das überschüssige Wasser aus dem Chira-Stausee in den Soria-Stausee leitet. Dunkel, still, kühl – und auf der anderen Seite wartet ein Ausblick auf Roque Nublo und Roque Fraile.

WeiterlesenDer geheimnisvolle Chira-Tunnel: Eine kurze Rundwanderung mit großem Abenteuer

Über den Lomo de la Palma zum Aussichtspunkt La Punta: Der stille Soria-Weg

Blick über die Soria-Schlucht bis zum Roque Nublo.

Soria ist mehr als die Staumauer. Wer vom Dorf aufsteigt, entdeckt die andere Seite: den Lomo de la Palma – einen Bergrücken auf 900 Metern, der die Soria-Schlucht von oben rahmt. Und ganz oben wartet der Aussichtspunkt La Punta: ein schmaler Felssporn mit einem sensationellen Blick auf den Barranco de Soria, der Blick auf den Soria-Stausee und die Bergkämme des Südwestens. Je nach Jahreszeit und Niederschlagsmenge schimmert der Stausee türkisblau oder zeigt weite trockene Uferbereiche.

WeiterlesenÜber den Lomo de la Palma zum Aussichtspunkt La Punta: Der stille Soria-Weg

La Punta, Chira-Staumauer und Tunnel: Die vollständige Soria-Runde

Blick über die Soria-Schlucht.

Diese Tour vereint die schönsten Höhepunkte der Soria-Region in einer abwechslungsreichen Rundwanderung: den Aufstieg über den Lomo de la Palma zum Aussichtspunkt La Punta mit seinem weiten Blick über den Barranco de Soria und den Stausee, die Überquerung der Chira-Staumauer sowie den Abstieg zum Eingang des Trasvase-Tunnels. Nach rund 20 Minuten durch die geheimnisvolle Dunkelheit des etwa einen Kilometer langen Tunnels führt der gut markierte Wanderweg S-60 zurück nach Soria. 12,9 Kilometer, 644 Höhenmeter, schwer. Und: Stirnlampe Pflicht.

WeiterlesenLa Punta, Chira-Staumauer und Tunnel: Die vollständige Soria-Runde

Montaña del Viso: Wilde Westküste, tiefe Schluchten und Teide-Blick

Der Bergkamm des Montaña Viso bietet bei klarer Sicht einen Blick auf die Nachbarinsel Teneriffa am Horizont.

Gran Canaria hat eine wilde Seite – und diese Tour führt direkt hinein. Die Rundwanderung ab dem Mirador de Tasartico zeigt den Nordwesten der Insel, wie er kaum bekannter ist: unberührte Schluchten, schmale Pfade, weite Ausblicke über La Aldea de San Nicolás bis zur Küste – und an klaren Tagen bis zum Teide auf Teneriffa und zum Roque Nublo

WeiterlesenMontaña del Viso: Wilde Westküste, tiefe Schluchten und Teide-Blick

Vom Kiefernwald in die Schlucht: Der Camino de los Romeros nach San Pedro

Auf dem Camino de los Romeros öffnet sich der Blick hinunter nach Agaete

Wer den Naturpark Tamadaba kennt, kennt seine Kiefernwälder. Harzduft, stille Pfade, Höhe. Was kaum jemand ahnt: Von hier aus führt eine der eindrucksvollsten Abstiege Gran Canarias tief in die Erde – durch dichten Kiefernwald, vorbei an drei stillen Stauseen, über den gepflasterten Camino de los Romeros hinunter zu der markanten Silhouette der Montaña Bibique, und dann weiter durch dramatische Schluchten bis nach San Pedro im Barranco de Agaete. Diese Strecke ist einer der heimlichen Stars im Wanderangebot des Nordwestens Gran Canarias.

WeiterlesenVom Kiefernwald in die Schlucht: Der Camino de los Romeros nach San Pedro

Häufig gestellte Fragen zum Wandern auf Gran Canaria

Wann ist die beste Jahreszeit zum Wandern auf Gran Canaria?

Die Hauptsaison für das Wandern liegt zwischen Oktober und April. In diesen Monaten sind die Temperaturen in den mittleren und niedrigeren Lagen sehr angenehm, das Hochland blüht auf und die Sicht (oft bis nach Teneriffa) ist am klarsten. Im Sommer (Juni bis September) wird es im Süden und in den Schluchten sehr heiß; dann empfiehlt sich das Ausweichen in die schattigen Kiefernwälder des Hochgebirges (wie Tamadaba oder Nublo).

Brauche ich für den Roque Nublo eine Reservierung?

Ja. Seit Februar 2025 gilt für die beliebte Route über die Degollada de La Goleta (S-70-Weg) eine offizielle Reservierungspflicht (max. 300 Personen pro Tag, Mo–So von 09:00 bis 17:00 Uhr). Die Buchung ist kostenlos auf der offiziellen Website reservasroquenublo.com möglich. Wer ohne Reservierung anreist, muss mit Einlassbeschränkungen rechnen.

Kann man auf Gran Canaria auch ohne Mietwagen wandern?

Nur sehr eingeschränkt. Zwar gibt es einige wenige Busverbindungen (Global-Busse, z. B. nach Tejeda oder Las Palmas für die Caldera de Bandama), aber die spektakulärsten Startpunkte in den Naturparks (wie Tamadaba, Tauro oder die abgelegenen Stauseen im Hochland) sind ohne Auto kaum oder gar nicht erreichbar. Ein Mietwagen ist für einen echten Wanderurlaub auf der Insel daher dringend zu empfehlen.

Sind die Wanderwege auf Gran Canaria gut markiert?

Das ist sehr unterschiedlich. Offizielle Hauptwege (wie der Klassiker zum Roque Nublo oder gut frequentierte PR-Wege) sind meist ordentlich ausgeschildert. Viele der spektakulärsten Pfade – insbesondere im Bereich der Stauseen (Chira/Soria), in den tiefen Schluchten oder im Westen (Güigüí) – sind jedoch spärlich oder gar nicht markiert. Ein offline gespeicherter GPS-Track ist hier unverzichtbar.

Welche Ausrüstung ist für das Wandern im Inselinneren Pflicht?

Aufgrund des scharfkantigen Vulkangesteins, steiler Schotterpassagen und teils langer Abstiege sind feste Wanderschuhe mit gutem Profil absolute Pflicht. Dazu gehören mindestens 2 Liter Wasser pro Person (da es im Inselinneren oft heiß ist und Leitungswasser nicht trinkbar ist), Sonnenschutz (hohe UV-Strahlung) und – falls man Routen wie den Chira-Tunnel wählt – unbedingt eine zuverlässige Stirnlampe.