Strand & Meer Gran Canaria: 285 Kilometer Atlantikküste
Strand & Meer auf Gran Canaria bedeutet nicht eine Küste, sondern viele: Die städtische Playa de Las Canteras (3 km, goldgelb, geschützt von einem natürlichen Felsenriff) in Las Palmas ist eine der schönsten Stadtstrände Europas. Die Dunas de Maspalomas sind das einzige Wüstenküstensystem Europas. Die Playa de Güigüí ist nur zu Fuß erreichbar – zehn Kilometer durch Schlucht und Hochland, belohnt mit einem schwarzen Lavastrand, den man fast allein hat. Dazwischen: 285 Kilometer Küstenlinie, in fast jedem Charakter, den Wasser kennt.
Zwischen Dünen, Riffen und offenem Atlantik
Surfen in Las Palmas (El Confital, Cicer – Weltklasse-Spots an einer Weltklasse-Stadtküste). Tauchen im Meeresschutzgebiet El Cabrón bei Melenara, einem der artenreichsten Tauchgründe des Atlantiks. Whale Watching im Südwesten, wo Grindwale und Delfine ganzjährig leben. Kajakfahren in den Kanalbuchten von Puerto de Mogán. FKK auf dem Maspalomas-Naturistenbereich. Und exzellente Spitzenküche wie mit dem Michelin-Stern im Restaurant Los Guayres (Hotel Cordial Mogán Playa) – mit Blick auf dasselbe Meer. Gran Canaria ist keine Strandwahl. Es ist eine Strand-Entscheidung.
Mehr als ein Strand: Playa del Inglés

Es gibt Strände, die man kennt, bevor man sie je betreten hat. Die Playa del Inglés auf Gran Canaria ist einer davon. Jahrzehntelang war sie das Synonym für Urlaub unter der Sonne Europas – und daran hat sich bis heute wenig geändert. Rund drei Kilometer feiner Goldsand, eine breite, belebte Promenade, Wasser das flach abfällt und ganzjährig einlädt, und im Rücken die goldenen Wellen der Dunas de Maspalomas. Die Playa del Inglés ist kein Geheimtipp. Sie ist eine Institution.
Wo die Stadt auf den Ozean trifft: Playa de Las Canteras

Mitten in Las Palmas de Gran Canaria, direkt am Puls der größten Stadt der Kanarischen Inseln, liegt einer der außergewöhnlichsten Strände Europas: die Playa de Las Canteras. Knapp drei Kilometer feiner Goldsand, eine lebendige Strandpromenade und das natürliche Vulkanriff La Barra, das den größten Teil des Strandes vor Brandung schützt und das Wasser das ganze Jahr über ruhig und badetauglich hält. Kein Wunder, dass Las Canteras immer wieder unter die besten Stadtstrände der Welt gewählt wird.
Sonne, Wellen und Delfine: Playa de Puerto Rico

Wer den Südwesten Gran Canarias ansteuert, landet früher oder später in Puerto Rico de Gran Canaria – einem der beliebtesten Urlaubsorte der Insel. Im Herzen des Ortes liegt die Playa de Puerto Rico: eine rund 250 Meter lange, künstlich angelegte Strandbucht, die durch ihre windgeschützte Lage und das ruhige, flache Wasser zu einem der sichersten Badestrände der Insel geworden ist. Kinder planschen unbesorgt im Flachwasser, während draußen im Hafen bereits die nächste Hochseefischertour ablegt.
Wo Dünen auf den Atlantik treffen: Playa de Maspalomas

Im äußersten Süden Gran Canarias, an der Spitze der Insel, liegt einer der außergewöhnlichsten Strände Europas: die Playa de Maspalomas. Drei Kilometer feiner Goldsand, flankiert von einem der größten Dünenfeldern der Kanarischen Inseln und abgeschlossen vom ikonischen Faro de Maspalomas, dem weißen Leuchtturm, der die Südspitze der Insel seit 1890 markiert. Wer hier zum ersten Mal steht und über das Dünenfeld blickt, fragt sich unweigerlich, ob er wirklich noch in Europa ist.
Freiheit unter der Sonne: FKK-Strände auf Gran Canaria

Gran Canaria gehört zu den liberalsten Reisezielen Europas – und das gilt ganz besonders am Strand. Nacktbaden ist auf der Insel weit verbreitet, gesellschaftlich akzeptiert und an zahlreichen Stränden ausdrücklich oder zumindest stillschweigend geduldet. Die Bandbreite reicht vom gut erschlossenen FKK-Bereich mitten im Touristenzentrum bis hin zum einsamen Naturstrand, den man nur nach stundenlanger Wanderung erreicht.
Türkis, still und makellos: Playa Amadores

Es gibt Strände, die man einmal sieht und nicht mehr vergisst. Die Playa Amadores im Südwesten Gran Canarias gehört dazu. Die sichelförmige Bucht mit ihrem weißen und goldgelben Muschelsand und dem fast unwirklich türkisblauen Wasser sieht aus wie eine karibische Kulisse – und liegt doch keine zehn Minuten von Puerto Rico entfernt. Was sie besonders macht: Deichwände schützen die Bucht so effektiv, dass das Wasser fast immer vollkommen ruhig ist, selbst wenn draußen der Atlantik Wellen treibt.
Am Ende der Welt: Playa de Güigüí

Es gibt Orte, die man nicht einfach besucht. Man verdient sich den Zutritt. Die Playa de Güigüí im Westen Gran Canarias ist so ein Ort. Dunkler Vulkansand, gewaltige Basaltklippen, das Rauschen des Atlantiks – und eine Landschaft, die zu den ursprünglichsten der Insel gehört. Wer hierher kommt, hat entweder einen anspruchsvollen Fußweg durch das Naturschutzgebiet Reserva Natural Especial de Güigüí auf sich genommen oder die abgelegene Bucht auf dem Seeweg erreicht.
Gran Canarias Strände: Für jeden den richtigen

Gran Canaria ist nicht „die Sonneninsel“ ohne Grund. Die Insel bietet eine Strandvielfalt, die in Europa ihresgleichen sucht: von kilometerlangen Goldstränden im Süden über türkisblaue Kunstbuchten im Südwesten bis zu schwarzen Vulkanstränden im Osten und dem einsamen, wilden Playa de Güigüí im unzugänglichen Westen. Kein Strand gleicht dem anderen – und genau das macht Gran Canaria zu einem der besten Strand-Reiseziele Europas.
Unter der Oberfläche: Schnorcheln auf Gran Canaria

Meeresschildkröten und andere Meerestiere dürfen niemals angefasst, verfolgt oder bedrängt werden. Sie stehen unter strengem Artenschutz. Der beste Moment ist immer der, bei dem das Tier selbst entscheidet, wie nah es kommen möchte.
Wellen für alle: Surfen auf Gran Canaria

Gran Canaria zählt vielleicht nicht zu den bekanntesten Surfzielen Europas – die Insel bietet aber alles, was Wellenreiter suchen: Weltklasse-Wellen im Norden, ruhige Einsteigerspots im Süden, ein mildes Klima das ganze Jahr über und eine lebendige Surfszene, die längst über die Kanarischen Inseln hinaus bekannt ist. La Cicer, die Rechtswelle am südlichen Ende der Playa de Las Canteras, gilt als eine der besten Wellen Europas. Die Playa de Confital, direkt daneben, ist ein Mekka für erfahrene Surfer.
Wo der Wind entscheidet: Windsurfen und Kitesurfen auf Gran Canaria

Gran Canaria hat einen Trumpf, den kaum ein anderes europäisches Reiseziel ausspielen kann: den Nordostpassat. Dieser konstante Wind, der von April bis Oktober zuverlässig von Nordost über die Insel bläst, macht Gran Canaria zu einem der besten Windsurfreviere der Welt – und zu einem ernstzunehmenden Kitesurfziel. Im Zentrum steht dabei ein Name, der in der Windsurf-Szene globalen Klang hat: Pozo Izquierdo.
Unter dem Atlantik: Tauchen auf Gran Canaria

Gran Canaria hat eine Unterwasserwelt, die man ihr von der Oberfläche nicht ansieht. Das Meeresschutzgebiet El Cabrón bei Arinaga an der Ostküste zählt zu den artenreichsten Tauchrevieren der Kanarischen Inseln und zu den bedeutendsten Tauchgebiete Europas. Meeresschildkröten, Engelhaie, Rochen, Muränen, Tintenfische und Hunderte von Fischarten bevölkern die Riffe und Felswände – in einem Wasser, das das ganze Jahr über zwischen 18 und 23 Grad warm ist.
Unentdeckt und wild: Strände im Norden Gran Canarias

Der Norden Gran Canarias ist das Gegenteil von Maspalomas. Hier regiert der Nordostpassat, die Küste ist felsig, die Wellen sind größer, und die Strände haben eine Ursprünglichkeit bewahrt, die im Süden längst der Tourismusinfrastruktur gewichen ist. Das ist kein Nachteil – es ist ein Versprechen. Wer die Nordküste erkundet, findet Strände, an denen Einheimische picknicken, Fischer ihre Netze auslegen und selten ein Liegestuhl zu sehen ist.
Schwarzer Sand und Meeresschutz: Strände im Osten Gran Canarias

Der Osten Gran Canarias wird von den meisten Urlaubern nur von der Autobahn aus wahrgenommen – auf dem Weg vom Flughafen in den Süden. Das ist schade, denn die Ostküste hat einiges zu bieten: den schwarzen Vulkansand der Playa de Melenara, das Meeresschutzgebiet El Cabrón als bestes Tauchrevier der
Sonne garantiert: Strände im Süden Gran Canarias

Der Süden Gran Canarias ist das, was die meisten Urlauber im Kopf haben, wenn sie an Gran Canaria denken: ~300 Sonnentage pro Jahr, goldener Sand, warmes Atlantikwasser und eine gut ausgebaute Infrastruktur. Die großen Strände des Südens – Playa del Inglés, Playa de Maspalomas, Playa de Puerto Rico, Playa Amadores – sind internationale Klassiker und zählen zu den meistbesuchten Stränden Europas. Das hat seinen Grund.
Das unberührte Ende der Insel: Strände im Westen Gran Canarias

Die Westküste Gran Canarias ist das große Unbekannte der Insel. Keine Touristenzentren, keine Promenaden, keine Liegestühle. Stattdessen: steile Basaltkliffs, die senkrecht ins Meer fallen, schwarzer Vulkansand, der gelegentlich vom Wind weggespült wird, und eine Einsamkeit, die in Europa ihresgleichen sucht. Der Playa de Güigüí ist der bekannteste der Weststrände – und der abgelegenste der gesamten Insel. Er ist der Hauptgrund, warum Menschen stundenlang wandern oder ein Boot mieten.