Ausflüge & Aktivitäten Gran Canaria: Mehr als Strand und Sonne
Gran Canaria ist ein Aktivitäten-Archipel in einer einzigen Insel. Poema del Mar in Las Palmas – eines der ungewöhnlichsten Aquarien Europas, mit einem Tiefseebecken, das 8.000 Meter simuliert. Paragliding über dem Süden mit den besten Thermiken der Kanarischen Inseln. Kamelreiten in den Maspalomas-Dünen. Golf auf Plätzen mit Atlantikblick und Bergkulisse gleichzeitig. Und: drei Autotouren durch eine Geographie, in der sich auf 50 Kilometern Wüste, Hochgebirge und Küste abwechseln. Das andere Gran Canaria beginnt dort, wo das Handtuch aufgerollt wird.
20 Aktivitäten für jeden Reisetyp
Poema del Mar — Tiefseewunder im alten Hafen von Las Palmas. Casa de Colón — wo Kolumbus auf dem Weg nach Amerika rastete. Autotour Westküste — durch Tamadaba zum Mirador del Balcón. Autotour Inselrundfahrt — von Las Palmas nach Maspalomas und zurück, mit allem dazwischen. Radfahren über die GC-60 nach Puerto de Mogán. Hochseefischen ab Puerto Rico. Reiten im Barranco de Fataga. Für einen ersten Tag: der vollständige Tagesplan Gran Canaria – mit allem, was man nicht verpassen darf.
Zwischen Vulkankratern und endlosem Atlantik: Was Gran Canaria wirklich zu bieten hat

Gran Canaria ist nicht einfach eine Sonneninsel. Es ist ein Kontinent im Miniaturformat – 1.560 Quadratkilometer, auf denen Wüstendünen, Nebelwälder, Vulkankrater und eine lebendige Hauptstadt so nah beieinander liegen, dass man an einem einzigen Tag alle vier erleben kann. Wer nur am Pool liegt, verpasst das Beste.
20 Dinge, die Gran Canaria unvergesslich machen – von der Wüste bis unter Wasser

Was tun auf Gran Canaria? Kaum eine andere Kanareninsel vereint so viele unterschiedliche Landschaften und Erlebnisse auf engem Raum. Am Morgen führt eine Wanderung durch duftende Kiefernwälder oder Nebelwälder, am Nachmittag locken goldene Sandstrände und am Abend genießt man kanarische Spezialitäten – sogar in einem Höhlenrestaurant. Genau diese Vielfalt macht Gran Canaria zu einem Reiseziel, das weit über einen klassischen Badeurlaub hinausgeht.
Unter dem Atlantik: Poema del Mar zeigt, was im Tiefen wirklich lebt

Poema del Mar – das klingt nach Lyrik. Das Aquarium am Hafen von Las Palmas ist tatsächlich so etwas: ein emotionales Erlebnis, das mehr mit Kunst als mit Schauaquarium zu tun hat. Seit seiner Eröffnung Ende 2017 gehört das Poema del Mar zu den modernsten Aquarien Europas.
Grindwale, Delfine und offener Atlantik – Whale Watching auf Gran Canaria

Whale Watching Gran Canaria ist kein saisonales Angebot. Die Gewässer vor der Südwestküste der Insel gehören zu den wenigen Orten Europas, an denen Grindwale ganzjährig leben – sesshaft, nicht nur auf der Durchreise. Dazu kommen Große Tümmler, Fleckendelfine und in den Wintermonaten gelegentlich Pottwale und Buckelwale auf dem offenen Atlantik.
Abheben über dem Atlantik: Paragliding auf Gran Canaria

Paragliding Gran Canaria ist keine Nischenaktivität für Adrenalin-Jäger. Tandemflüge – bei denen ein lizenzierter Pilot das komplette Steuerwerk übernimmt und der Gast einfach mitfliegt – sind für nahezu jeden ab ca. 14 Jahren zugänglich, ohne jede Vorerfahrung. Wer wegen Höhenangst zögert: Die meisten Erstflieger berichten, dass der Schritt zum Abflug der einzige wirklich schwierige Moment war. Danach folgt Stille, Windgeräusch und Gran Canaria von oben.
Abschlag mit Vulkanblick: Die besten Golfplätze auf Gran Canaria

Golf Gran Canaria – das ist mehr als Golfurlaub im Warmen. Es ist das ganzjährig milde Klima von 22 bis 25 Grad im Süden, es sind Fairways mit Blick auf Vulkankrater oder den Atlantik, und es ist der älteste Golfclub Spaniens, der am Rand der Caldera de Bandama seit Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb ist. Gran Canaria hat fünf nennenswerte Golfanlagen – vom Kompakt-Neuner für Gelegenheitsspieler bis zum anspruchsvollen 27-Loch-Resort im Süden.
Auf dem Kamel durch Dünen und Palmenschluchten – Gran Canaria zu Fuß war gestern

Kamelreiten Gran Canaria – das klingt nach klassischem Touristenprogramm. Und in gewisser Weise ist es das auch: ein Ausflug, den Millionen Urlauber vor einem gemacht haben, und den Millionen weitere nach einem machen werden. Aber wer einmal auf einem Kamel durch die Dünen von Maspalomas geritten ist, bei Sonnenuntergang, mit dem Atlantik im Rücken und dem warmen Wüstensand unter den Hufen, versteht, warum das Angebot seit Jahrzehnten besteht.
Flamingos, Papageien und Dschungelpfade: Der Palmitos Park im Süden Gran Canarias

Der Palmitos Park liegt in einem Barranco, einer Schlucht, hinter Maspalomas – versteckt genug, um auf den ersten Blick unauffällig zu wirken, gross genug, um einen vollen Tag zu füllen. Auf rund 200.000 Quadratmetern hat sich in den letzten Jahrzehnten ein Tier- und Pflanzengarten entwickelt, der zu den größten seiner Art auf den Kanarischen Inseln gehört.
Die bemalten Höhlen von Galdar: Wo die Geschichte Gran Canarias beginnt

Cueva Pintada – die bemalte Höhle. Der Name ist schlicht, der Ort ist es nicht. In einer kleinen Basalthöhle in Galdar, im Nordwesten Gran Canarias, haben die Ureinwohner der Insel – die Guanchen – geometrische Muster hinterlassen, die bis heute nicht vollständig entschlüsselt sind: Kreise, Spiralen, Rauten, konzentrische Muster in Rottönen, Weiss und Schwarz. Sie sind die bedeutendsten vorspanischen Wandmalereien auf den Kanarischen Inseln.
Gran Canaria in fünf Tagen: Der Roadtrip, der alle Seiten der Insel zeigt

Gran Canaria ist klein genug, um in wenigen Tagen zu umrunden, und groß genug, um dabei das Gefühl zu haben, durch vier verschiedene Landschaften zu reisen. Ein Roadtrip mit dem Mietauto ist der effizienteste Weg, diese Vielschichtigkeit wirklich zu erleben – und der einzige Weg, das Inselinnere, die Westküste und die abgelegenen Schluchten zu erreichen, die kein Linienbus anfährt.
Wo Gran Canaria am größten wirkt: Die besten Aussichtspunkte der Insel

Aussichtspunkte – auf Spanisch Miradores – gehören zu den schönsten Möglichkeiten, Gran Canaria kennenzulernen. Auf engstem Raum vereint die Insel tiefe Barrancos, ausgedehnte Kiefernwälder, schroffe Vulkanlandschaften und ein Hochland mit Gipfeln von fast 2.000 Metern Höhe. Jeder Mirador eröffnet dabei eine neue Perspektive – auf die Küste, das Inselinnere oder die markanten Felsformationen rund um den Roque Nublo und den Roque Bentayga.
Frischer Honig, kanarischer Käse und Blumenranken: Die Märkte Gran Canarias

Märkte auf Gran Canaria sind keine touristischen Pflichtpunkte – zumindest nicht alle. Manche sind es durchaus, und das sei offen gesagt. Aber wer morgens früh auf den Markt in Teror geht, wenn die Bauern noch ihre Körbe aufstellen, oder wer am Sonntagmorgen in Tejeda frisch gemahlenen Mandelkuchen kauft, erlebt Gran Canaria jenseits der Hotelzone.
Zwischen Steilküste und Atlantik: Bootsausflüge auf Gran Canaria

Bootsausflüge auf Gran Canaria sind mehr als Urlaubsprogramm. Die Küste der Insel sieht vom Wasser aus vollständig anders aus: Steilklippen, die vom Land aus nicht zu sehen sind; kleine Buchten ohne Straßenzugang; die Dünen von Maspalomas aus der Perspektive des offenen Meeres. Wer einmal von der Seeseite auf die Westküste geschaut hat, versteht, warum Gran Canaria aus der Luft wie ein Vulkan aussieht – der Abfall ins Meer ist steil und unvermittelt.
Unter die Oberfläche: Die gelben U-Boote von Puerto de Mogán

In Puerto de Mogán, dem wohl malerischsten Fischerhafen Gran Canarias, liegen im Hafen zwei leuchtend gelbe U-Boote. Sie sind schon von weitem zu erkennen – und gehören zu den außergewöhnlichsten Attraktionen der Insel. Seit vielen Jahren bieten die Tauchfahrten von Submarine Safaris die Möglichkeit, die Unterwasserwelt des Atlantiks ganz ohne Tauchschein zu entdecken: mit einem echten Passagier-U-Boot geht es hinab zu einem künstlichen Riff mit einem versenkten Schiffswrack.
Die dramatischste Strecke der Insel: Autotour entlang der Westküste Gran Canarias

Die Westküste Gran Canarias ist die Seite der Insel, die die meisten Urlauber nie sehen. Wer im Süden bleibt, sieht Dünen, Strand und Touristenzentren. Wer die GC-200 nach Norden fährt, erlebt etwas anderes: Steilklippen, die senkrecht 400 Meter ins Meer fallen, enge Kurvenstraßen, die sich an den Felsen entlangschrauben, verlassene Buchten und ein Aussichtspunkt, der zu den eindrucksvollsten Spaniens gehört.
Gran Canaria an einem Tag: Die Inselrundfahrt, die alles zeigt

Gran Canaria ist rund – das ist kein Zufall und kein Marketingversprechen, sondern Geographie. Der Vulkan, aus dem die Insel entstanden ist, hat eine fast kreisförmige Insel geformt, die sich in alle Richtungen gleichmäßig vom Zentrum aus erstreckt. Das macht eine Rundfahrt nicht nur möglich, sondern sinnvoll: Man fährt durch alle Klimazonen und Landschaftstypen der Insel – und landet am Abend wieder am Ausgangspunkt.
Hochland, Schluchten und schwarzer Sand: Autotour durch das Innere Gran Canarias

Das Inselzentrum Gran Canarias ist das Gran Canaria, das kein Reiseprospekt zeigt. Keine Strände, keine Touristenzentren – statt dessen: vulkanisches Hochland auf fast 2.000 Metern, eine Schlucht mit bewohnten Höhlenhäusern, ein Fischerdorf mit Schwarzsandstrand und das schönste Bergdorf der Insel, in dem die Mandelbäume im Januar blühen.
Vor der Conquista: Das Museo Canario zeigt, wer wirklich auf Gran Canaria lebte

Das Museo Canario in Las Palmas ist das bedeutendste archäologische Museum der Kanarischen Inseln. Gegründet 1879, mitten im Altstadtviertel Vegueta, zeigt es die umfangreichste Sammlung vorspanischer Funde aus Gran Canaria: Keramik, Werkzeuge, Getreidestempel, Holzschnitzereien – und das, was die meisten Besucher sprachlos macht: eine vollständige Sammlung guanchischer Mumien und Schädel, die Jahrhunderte unter dem Sand der Insel überdauert haben.
Wo Kolumbus auf dem Weg nach Amerika halt machte: Die Casa de Colón in Las Palmas

Die Casa de Colón in Las Palmas ist eines der ungewöhnlichsten Museen Gran Canarias: Ein Haus, in dem Christoph Kolumbus auf seinen Reisen nach Amerika Station gemacht haben soll – zumindest auf der ersten Reise von 1492. Ob er wirklich hier wohnte, ist historisch nicht eindeutig belegt; was belegt ist: Las Palmas war ein Pflichtanlaufpunkt für Schiffe auf dem Weg in die Neue Welt, und das Haus des Gouverneurs – an dessen Stelle das heutige Museum steht – spielte dabei eine zentrale Rolle.
Im Sattel durch Vulkanlandschaft: Radfahren auf Gran Canaria

Gran Canaria ist unter Radsportlern Europas kein Geheimtipp mehr – das Inselinnere mit seinen Höhenunterschieden, das stabile Klima von Oktober bis April und die Dichte an asphaltierten Bergstraßen machen die Insel zu einem der beliebtesten Trainingsziele des Kontinents. Profiteams aus der WorldTour nutzen Gran Canaria als Wintertrainingslager; Hobbysportler aus ganz Europa kommen für Rennrad-Trainingslager. Das Besondere: Die Strecken sind für alle Level fahrbar – von flachen Küstenrunden für Einsteiger bis zu Hochlandklassikern, die 2.000 Höhenmeter summieren.