Schlagwort Parque Natural de Tamadaba

Harzduft und Gipfelblick: Die kleine Runde auf den Montaña de Tamadaba

Ausblick über die Berglandschaft Gran Canarias vom Tamadaba.

Wer den Naturpark Tamadaba zum ersten Mal besucht, fährt eine schmale Bergstraße hinauf und taucht in einen der schönsten Kiefernwälder Gran Canarias ein. Der Duft von Harz begleitet die Wanderung vom ersten Schritt an. Diese kleine Rundtour führt durch den dichten Wald der Kanarischen Kiefer hinauf zur Montaña de Tamadaba (1.443 m) – dem höchsten Punkt des Massivs – und weiter zum nahe gelegenen Pico de la Bandera (1.440 m). Der Rückweg verläuft über die Cueva del Zapatero zurück zur Degollada de Las Lajas. Mit 5,2 Kilometern und 239 Höhenmetern eignet sich die Route ideal für den ersten Besuch im Naturpark.

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Roque Faneque: Die Tour zur eindrucksvollsten Küstenklippe Gran Canarias

Die Steilklippen des Faneque fallen im Naturpark Tamadaba fast senkrecht zum Atlantik ab.

Der Roque Faneque gilt als eine der höchsten Küstenklippen der Welt: fast tausend Meter senkrechter Absturz vom Gipfelkamm direkt ins Atlantikmeer. Diese Wanderung führt an seinen Grat heran – durch den Kiefernwald des Naturparks Tamadaba, über den Gipfel des Montaña de Tamadaba (1.427 m), vorbei am Rastplatz Llanos de la Mimbre, durch den Barranco de Palo Blanco und über den sensationellen Bergrücken hinab zur Degollada Risco Faneque mit dem Aussichtspunkt Morro de las Lechugas. 11,8 Kilometer, 624 Höhenmeter, schwer.

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Der S-90: Die klassische Runde durch das Herz des Tamadaba

Blick zum Gipfel des Montaña Tamadaba vom Wanderweg S-90.

Es gibt Wanderwege, die sich nach etwas anfühlen – und der S-90 im Naturpark Tamadaba ist einer davon. Von der ersten Minute an riecht die Luft nach Harz, der Boden ist bedeckt mit langen Kiefernnadeln, und das Licht fällt gefiltert durch die dichten Kronen der Kanarischen Kiefern. Diese 7,4 Kilometer lange Rundwanderung führt auf dem gleichnamigen Wanderweg durch das Herz des Naturparks – auf den 1.443 Meter hohen Gipfel der Montaña de Tamadaba – den höchsten Punkt des Tamadaba-Massivs – zum Aussichtsplateau, hinunter zur Rast- und Campingwiese Llanos de la Mimbre, an der Fuente del Reventón vorbei und zur historischen Cueva del Zapatero. Moderat, gut markiert und ganzjährig begehbar.

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Schnell auf den Gipfel: Die kürzeste Runde zum höchsten Punkt des Tamadaba

Das Panorama von den Gipfeln des Tamadaba zeigt die weite Berglandschaft Gran Canarias.

Sechs Kilometer, 271 Höhenmeter, leicht – und trotzdem ein echter Gipfel. Diese kurze Rundwanderung führt auf den höchsten Punkt des Tamadaba-Massivs. Sie erreicht denselben Gipfel wie die längere S-90-Runde, nimmt für den Rückweg jedoch die kürzere Variante über das Forsthaus und einen kurzen Straßenabschnitt statt über Llanos de la Mimbre. Das Ergebnis ist eine kompakte Wanderung mit großem Gipfelerlebnis.

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Morro de las Lechugas: Wo der Tamadaba auf den Roque Faneque trifft

Feuchte Atlantikluft treibt Passatwolken gegen die Steilwände des Naturparks Tamadaba.

Es gibt einen Aussichtspunkt im Tamadaba, der den meisten Wandernden unbekannt bleibt – der Morro de las Lechugas. Von hier aus sieht man die Klippen des Roque Faneque auf Augenhöhe: über tausend Meter Felswand, die senkrecht aus dem Atlantik aufsteigt. Der Kiefernwald, die Küste, das Meer – und diese Klippe. Das ist das Finale dieser Rundwanderung.

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Vom Stausee in den Kiefernwald: Der Las-Hoyas-Rundweg mit Llanos de la Mimbre

Ausblick über den Stausee Presa de Lugarejos.

Die meisten Tamadaba-Routen starten von der Degollada de Las Lajas auf der Westseite. Dieser Rundweg beginnt anders – an der GC-215 auf der Ostseite des Massivs, wo die Stauseen Lugarejos und Las Hoyas in einem engen Tal liegen. Von hier steigt die Route auf dem S-96 und S-98 in das Herz des Tamadaba auf, erreicht den S-90 mit dem Rastplatz Llanos de la Mimbre und kehrt über die Degollada la Laja durch schroff-schöne Schluchten zurück. Ein Rundweg, der Tamadaba von seiner ruhigsten, abgelegensten Seite zeigt.

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Vom Stausee auf den Gipfel: Die volle Tamadaba-Erfahrung von der Ostseite

Diese Rundwanderung verbindet zwei Landschaften, die am Tamadaba nur selten auf einer Tour erlebt werden: die stille Stauseenlandschaft an der Ostflanke und den höchsten Bereich des Massivs. Vom Parkplatz zwischen den Stauseen Lugarejos und Las Hoyas führt der S-96 zunächst steil hinauf zur Degollada la Laja. Über die Wanderwege S-90 und S-93 geht es weiter zur Montaña de Tamadaba (1.443 m) und zum Pico de la Bandera (1.440 m). Der Rückweg verläuft über Llanos de la Mimbre und durch die eindrucksvollen Schluchten der Ostseite zurück zum Ausgangspunkt.

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Charco Azul: Der blaue Quellsee am Ende der Schlucht

Spiegelung der Felsformationen im Wasserbecken Charco Azul – Gran Canaria.

Er ist klein, er ist schwer zu finden, und er ist eines der schönsten Naturziele Gran Canarias: der Charco Azul. Ein natürliches Wasserbecken tief im Barranco del Risco, gespeist von einem kleinen Wasserfall aus den Bergen von Tirma. Das Wasser ist klar und kühl, die Felswände ragen ringsum auf, und Kröten und Libellen haben diesen stillen Ort längst für sich entdeckt. An heißen Tagen kann man hier sogar schwimmen – sofern der Wasserstand ausreicht.

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Arco del Escobón, Arco de Tirma und Montaña Altavista: Tamadabas anspruchsvollste Runde

Blick über die Bergflanke des Altavista im Naturpark Tamadaba.

Diese Route ist nicht für jeden. Sie führt durch weglose Schluchten, auf Grate ohne Pfad, zu zwei Naturbögen, die kaum jemand kennt, und auf den Gipfel der Montaña Altavista – einen der schönsten Aussichtsberge Gran Canarias. Auf dem Großteil der Strecke kein Handyempfang. Die Route beginnt und endet am alten Forsthaus von Tirma an der Straße nach Tamadaba. GPS-Track ist unverzichtbar.

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Zwei Felsbögen im Tamadaba: Arco del Escobón und Arco de Tirma

Das Panorama vom Naturpark Tamadaba zeigt bei klarer Sicht die Nachbarinsel Teneriffa am Horizont.

Es gibt zwei Felsbögen im Nordwesten des Tamadaba-Naturparks, die kaum jemand kennt. Der Arco de Tirma ist ein spektakuläres Felsentor, das einen weiten Blick über Finca Tirma, den Andén Verde und das Tal von El Risco bietet. Der Arco del Escobón ist kleiner, liegt in einem wilden Grat abseits jedes Weges – und in seiner Nähe findet sich noch eine kleine Höhle mit einem weiteren Bogen. Diese Rundwanderung besucht beide.

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