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Artenara – wo Fels zum Zuhause wird

Artenara auf Gran Canaria – das höchstgelegene Dorf der Insel am nördlichen Rand der Caldera de Tejeda.

Am nördlichen Rand der Caldera de Tejeda, auf 1.270 Metern Höhe, liegt Artenara – das höchstgelegene Dorf Gran Canarias. Was diesen Ort von allen anderen unterscheidet: Ein großer Teil der Bevölkerung lebt in Höhlenwohnungen, die in den weichen Tuffstein gehauen wurden. Modern ausgestattet, teils mit Balkon und Blumenkästen, kaum von außen als Höhle erkennbar – und doch ist genau das die älteste Wohnform der Kanarischen Inseln, die hier lebendig geblieben ist.

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Wo ein Dichter staunte: Der Mirador de Unamuno in Artenara

Blick vom Mirador de Unamuno auf Gran Canaria

Artenara ist das höchstgelegene Dorf Gran Canarias – 1.270 Meter über dem Meeresspiegel, in den Fels gebaut, umgeben von Schlucht und Himmel. Direkt am Ortsrand liegt ein Aussichtspunkt, der die Seele des kanarischen Hochlands in einem einzigen Blick zusammenfasst: der Mirador de Unamuno. Der Blick geht direkt auf den Roque Bentayga – den heiligen Berg der Guanchen – und dahinter auf das gesamte Hochlandpanorama.

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In den Fels gemeißelt: Die Cuevas de Acusa Seca auf Gran Canaria

Das Höhlendorf Acusa Seca inmitten der Felsformationen.

In einer steilen Felswand des Hochlands Gran Canarias verbergen sich Hunderte von Höhlen – und einige davon werden bis heute bewohnt. Die Cuevas de Acusa Seca bei Artenara sind eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Kanarischen Inseln: ein Höhlendorf, das die Canarios – die Ureinwohner Gran Canarias berberstämmiger Herkunft – in den weichen Tuffstein gruben und das seit Jahrtausenden als Wohnstätte, Kultplatz und Zuflucht diente.

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Artenara – der Fels ist das Zuhause

Die Dorfstraße in Artenara mit Blick auf die Iglesia de San Matías – Wahrzeichen des höchstgelegenen Dorfes Gran Canarias.

Es gibt einen Moment auf der Auffahrt nach Artenara, wenn die Serpentinen steiler werden und das Dorf plötzlich aus dem Hang taucht: weiße Häuser, enge Gassen – und Fenster in nacktem Fels. Türen, die direkt in den Basalt führen. Blumenkästen vor Öffnungen, die keine Fenster sind, sondern Eingänge zu Höhlenwohnungen, die seit Jahrhunderten bewohnt werden. Artenara macht keinen großen Aufwand, um sich zu erklären. Wer genau hinschaut, versteht es sofort.

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360-Grad-Panorama an der Westflanke: Die Montaña Altavista auf Gran Canaria

Ausblick vom Altavista im Naturpark Tamadaba

Wer den schönsten Aussichtsberg Gran Canarias sucht, findet ihn im Naturpark Tamadaba: die Montaña Altavista, 1.376 Meter hoch, am westlichen Ende der gewaltigen Caldera-de-Tejeda-Umfassungswand. Von hier aus sieht man alles auf einmal: Pico de las Nieves, Roque Nublo, Roque Bentayga und das Hochplateau Acusa Seca – und wenn der Himmel klar ist, thront der Teide auf Teneriffa am Horizont.

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Im Herzen des Kiefernwalds: Montaña Tamadaba auf Gran Canaria

Felsige Bergbereiche prägen die Montaña Tamadaba – schroffes Gestein zwischen den Kiefernwäldern.

Im Nordwesten Gran Canarias erhebt sich ein Massiv, das schon auf der Anfahrt beeindruckt: Tamadaba – ein Hochplateau aus Kiefernwald, Felsgipfeln und weiten Ausblicken bis zum Atlantik. Der höchste Punkt dieses Massivs ist die Montaña Tamadaba mit 1.443 Metern. Kein schroffer Felszahn, kein dramatischer Monolith – aber ein Gipfel, der weniger durch seine Höhe als durch seine einzigartige Umgebung beeindruckt: einen der schönsten Kanarischen Kiefernwälder der Insel.

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Ein verstecktes Juwel: Der Presa del Vaquero im Tirma-Gebiet

Presa del Vaquero mit dem Roque Faneque

Wer im Naturpark Tamadaba unterwegs ist, entdeckt auf einer der abgelegensten Wanderungen Gran Canarias den Presa del Vaquero. Grünes Wasser, umgeben von Kiefernwald, dahinter die steil aufragende Silhouette des Roque Faneque. Der kleine Stausee liegt im Tirma-Gebiet, umgeben von Kiefernwald und mit eindrucksvollem Blick auf den Roque Faneque. Früher führte die Pista de Tirma direkt am See vorbei – heute ist sie vor allem als Wanderroute bekannt.

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Am Fuß des Tamadaba: Der Presa de Lugarejos auf Gran Canaria

Staumauer der Presa de Lugarejos am Beginn des Rundwegs.

Am nordwestlichen Rand des Parque Natural de Tamadaba liegt ein Stausee, der abseits der bekannten Ausflugsziele liegt: der Presa de Lugarejos. Auf 820 Metern Höhe, eingebettet in die Mündung des Barranco Lugarejos, liegt er wie ein kleines Juwel – umgeben von steilen Felswänden des Tamadaba-Massivs auf einer Seite und terrassierten Feldern auf der anderen.

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