Schlagwort San Bartolomé de Tirajana

Fataga – die weiße Oase im Süden

Die kleine Kirche Iglesia de San José in Fataga auf Gran Canaria.

Wer von Maspalomas aus nördlich in das Innenland fährt, erlebt eine der spektakulärsten Landschaftsveränderungen Gran Canarias: Aus dem trockenen Dünenland des Südens öffnet sich, nach wenigen Kilometern Fahrt durch den Barranco de Fataga, plötzlich ein üppig grünes Tal mit Hunderten von Dattelpalmen – das Tal der 1000 Palmen. Und mittendrin liegt Fataga: ein winziges weißes Dorf mit rund 400 Einwohnern, enger Gassen, einer kleinen Kirche und einer Atmosphäre, die selbst an touristischen Hochsaisontagen entspannt und ursprünglich wirkt.

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Maspalomas – wo der Süden Gran Canarias am intensivsten ist

Direkt neben den Hotels und Promenaden liegt das Dünenfeld der Dunas de Maspalomas.

Maspalomas ist das Herzstück des touristischen Südens Gran Canarias – und gleichzeitig eines der außergewöhnlichsten Naturgebiete der Insel. Direkt neben Hotels und Promenaden erstrecken sich die Dunas de Maspalomas, ein rund vier Quadratkilometer großes Naturschutzgebiet, dessen Sanddünen sich durch Wind und Atlantikströmungen ständig verändern. Dahinter liegt die Charca de Maspalomas, eine bedeutende Brackwasserlagune für Zugvögel. An der Südküste erhebt sich mit dem Faro de Maspalomas der historische Leuchtturm, umgeben vom berühmten Palmenhain El Oasis.

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Die besten Restaurants in Maspalomas und Playa del Inglés

Punta Meloneras vereint einige der besten Restaurants von Maspalomas und Playa del Inglés – kulinarische Vielfalt mit Blick aufs Meer.

Wer im Süden Gran Canarias isst, muss nicht beim nächsten Hotelrestaurant bleiben – auch wenn das oft die bequemste Lösung scheint. Das gastronomische Angebot von Maspalomas, Playa del Inglés und Meloneras ist breiter als sein Ruf: Neben den internationalen Ketten und touristischen Meilen gibt es eine wachsende Schicht von Lokalen, die mit lokalen Produkten, kreativer Küche und persönlichem Service überzeugen. Diese Liste zeigt die besten Adressen des Südens.

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Pilancones – der vergessene Süden Gran Canarias

Eine schlanke Basaltspitze ragt aus dem Kiefernwald des Parque Natural de Pilancones.

Zwischen dem touristischen Süden der Insel – Maspalomas, Playa del Inglés, Puerto Rico – und dem Zentralmassiv liegt eine Zone, die auf keiner Standardroute auftaucht und gerade deshalb zu den ehrlichsten Naturerlebnissen Gran Canarias gehört: der Parque Rural de Pilancones. Keine Restaurants mit Parkplatz-Aussicht, keine Shuttlebusse, kein geregelter Besucherstrom – nur tiefe Schluchten, Kiefernwald auf über 1.500 Metern, drei große Stauseen und ein Wassertunnel, durch den Wanderer bei trockenem Wetter hindurchgehen können. Kein anderes Gebiet Gran Canarias fühlt sich so vollständig unerschlossen an.

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Der stille Riese: El Campanario – zweithöchster Berg Gran Canarias

Die Steilwände des 1.917 Meter hohen Campanario.

Fast niemand kennt ihn, dabei ist er der zweithöchste Berg Gran Canarias: El Campanario mit 1.917 Metern über dem Meeresspiegel. Wer vom bekannten Pico de las Nieves (1.949 m) nach Westen blickt, sieht ihn sofort – ein mächtiger Gipfelblock, Teil der gewaltigen Riscos de Tirajana, einer acht Kilometer langen Felswand, die bis zu 800 Meter senkrecht in die Caldera de Tirajana abstürzt.

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Stiller Ruhepol im Tourismusgetriebe: La Charca de Maspalomas

Lagune La Charca de Maspalomas.

Wenige hundert Meter vom Hoteltrubel entfernt liegt eine andere Welt: La Charca de Maspalomas – eine Brackwasserlagune am westlichen Rand der berühmten Dünen, in der Reiher, Enten, Löffler und in seltenen Glücksmomenten sogar Flamingos rasten. Das Wasser liegt still. Über dem See kreisen Möwen. Im Schilf am Ufer bewegen sich Schatten. Hier hört die Insel kurz auf, Ferienanlage zu sein – und erinnert daran, dass Gran Canaria ein Naturraum ist.

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Der Gran Canyon Gran Canarias: Das Barranco de Fataga

Der Barranco de Fataga wird oft als „Grand Canyon Gran Canarias" bezeichnet und zählt zu den eindrucksvollsten Schluchten der Insel.

Wer von Maspalomas aus nordwärts auf der GC-60 fährt, ahnt nicht, was wenige Kilometer entfernt in die Erde eingeschnitten ist: das Barranco de Fataga – eine der tiefsten und schönsten Schluchten des gesamten Südens Gran Canarias. Tausende von Dattelpalmen wachsen im Talboden, weshalb der Barranco seinen Beinamen "Tal der 1000 Palmen" trägt. Von oben – vom Mirador de la Degollada de las Yeguas – öffnet sich eine Aussicht, die kanarische Einheimische gerne mit dem Grand Canyon vergleichen.

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Licht am Ende des Tunnels: Der Chira-Soria-Tunnel auf Gran Canaria

Der 1 Kilometer lange Tunnel vom Chira Stausee zum Barranco de Soria.

Gran Canaria hat viele Naturwunder. Aber nur eines liegt im Dunkeln: der Chira-Soria-Tunnel – ein rund einen Kilometer langer Wassertunnel, der die beiden großen Stauseen Presa de Chira und Presa de Soria verbindet. Bei trockenem Wetter und niedrigem Wasserstand kann man ihn zu Fuß durchqueren – eine der ungewöhnlichsten Wandererfahrungen der gesamten Insel.

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Mehr als ein Strand: Playa del Inglés

Sonnenplätze an der Playa del Inglés – der berühmteste Strand der Insel zieht das ganze Jahr Besucher aus ganz Europa an.

Es gibt Strände, die man kennt, bevor man sie je betreten hat. Die Playa del Inglés auf Gran Canaria ist einer davon. Jahrzehntelang war sie das Synonym für Urlaub unter der Sonne Europas – und daran hat sich bis heute wenig geändert. Rund drei Kilometer feiner Goldsand, eine breite, belebte Promenade, Wasser das flach abfällt und ganzjährig einlädt, und im Rücken die goldenen Wellen der Dunas de Maspalomas. Die Playa del Inglés ist kein Geheimtipp. Sie ist eine Institution.

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Wo Dünen auf den Atlantik treffen: Playa de Maspalomas

Playa de Maspalomas auf Gran Canaria – links die Dünen, rechts der offene Atlantik.

Im äußersten Süden Gran Canarias, an der Spitze der Insel, liegt einer der außergewöhnlichsten Strände Europas: die Playa de Maspalomas. Drei Kilometer feiner Goldsand, flankiert von einem der größten Dünenfeldern der Kanarischen Inseln und abgeschlossen vom ikonischen Faro de Maspalomas, dem weißen Leuchtturm, der die Südspitze der Insel seit 1890 markiert. Wer hier zum ersten Mal steht und über das Dünenfeld blickt, fragt sich unweigerlich, ob er wirklich noch in Europa ist.

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Chira, Soria, Las Niñas: Die große Stauseen-Runde des Inselinneren

Uferweg am Chira-See.

Gran Canaria hat drei große Stauseen – und diese Wanderung besucht alle drei in einem Tag. Sie beginnt und endet am Chira-Stausee, dem zweitgrößten Stausee Gran Canarias. Dazwischen: der steile Abstieg zur Presa de Soria, dem größten Stausee der Kanaren, mit türkisblauem Wasser und senkrechten Felsformationen. Dann der Aufstieg zum Stausee Cuevas de Las Niñas, der legendäre Pino de Casandra mit seiner Hexenlegende, und die Cascada Bonita de Soria. 15,5 Kilometer, 1.002 Höhenmeter, schwer – und eine der eindrucksvollsten Wanderungen des Inselinneren.

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Der geheimnisvolle Chira-Tunnel: Eine kurze Rundwanderung mit großem Abenteuer

Weg durch den einen Kilometer langen Chira-Tunnel.

Kurze Wanderungen können unvergesslich sein – besonders dann, wenn sie durch einen fast einen Kilometer langen Wassertunnel führen. Die Rundwanderung am Chira-Stausee verbindet ein außergewöhnliches Ingenieurbauwerk mit eindrucksvollen Ausblicken auf die Bergwelt Gran Canarias und den stillen Weiler Lomo de la Palma. Die Rundwanderung am Stausee Presa de Chira hat nur 5,6 Kilometer und 209 Höhenmeter, aber ihr Herzstück ist der Trasvase-Tunnel Chira–Soria: ein Überlauftunnel, der das überschüssige Wasser aus dem Chira-Stausee in den Soria-Stausee leitet. Dunkel, still, kühl – und auf der anderen Seite wartet ein Ausblick auf Roque Nublo und Roque Fraile.

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