Schlagwort Natur & Insel

Puerto de Mogán – das schönste Küstendorf Gran Canarias

Blick über den Hafen von Puerto de Mogán auf Gran Canaria

Es gibt Orte, über die die Welt sich einig ist. Puerto de Mogán im Südwesten Gran Canarias ist so einer. Das Fischerdorf mit Kanälen, blumenüberwucherten Brücken, weiß getünchten Häusern und einem Yachthafen, der sich organisch in die Bucht fügt, trägt seinen Spitznamen – kleines Venedig Gran Canarias – zu Recht. Kein anderer Ort auf der Insel hat diese Kombination aus maritimem Charme, Gastronomie und entspannter Atmosphäre.

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Las Palmas de Gran Canaria – die Insel in einer Stadt

Die Plaza Santa Ana mit der Catedral de Canarias in Las Palmas de Gran Canaria – das historische Herz der Inselhauptstadt.

Las Palmas de Gran Canaria ist alles auf einmal: Metropole und Strandstadt, Kulturzentrum und Wintersonnendestination, historische Kolonialstadt und lebendige moderne Hauptstadt. Mit rund 382.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt der Kanarischen Inseln und die siebentgrößte Spaniens. Wer Gran Canaria besucht und Las Palmas auslässt, hat die Insel nicht verstanden.

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Agaete – wo der Nordwesten atmet

Wer den Rummel von Las Palmas hinter sich lässt und 30 Kilometer westwärts fährt, landet in einem anderen Gran Canaria: Agaete, ein weißes Städtchen am Fuß des Naturparks Tamadaba, mit einer Kirche aus dem 16. Jahrhundert, gepflasterten Gassen, einem belebten Fischerhafen und dem einzigen kommerziellen Kaffeeanbaugebiet Europas. In dem fruchtbaren Tal hinter dem Ort wachsen Palmen, Avocados, Zitrusfrüchte – und Kaffeesträucher, die einen der exklusivsten Kaffees des Kontinents produzieren.

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Agüimes – der unterschätzte Schatz des Südostens

Typische Altstadtgasse in Agüimes, Gran Canaria.

Agüimes liegt im Südosten Gran Canarias, zwischen dem Flughafen und dem Oasendorf Fataga – und wird von den meisten Touristen auf der Durchfahrt links liegen gelassen. Das ist ihr Verlust. Agüimes hat eine der besterhaltenen Kolonialaltädte der Insel, eine lebendige Lokal-Gastronomie, das faszinierende Schluchtthal des Barranco de Guayadeque vor der Haustür und das beste Tauch- und Schnorchelrevier Gran Canarias in Sichtweite: das Meeresschutzgebiet Playa del Cabrón bei Arinaga.

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Tejeda – im Herz der Insel

Das Panorama über Tejeda reicht bis zum Roque Nublo.

Wer Gran Canaria wirklich verstehen will, muss nach Tejeda. Das Bergdorf auf über 1.050 Metern liegt im Herzen des Zentralmassivs, eingebettet in eine Landschaft aus Mandelhainen, Kiefernwäldern und Basaltfelsen, die in ihrer Drastik und Schönheit auf der Insel keine Parallele hat. Roque Nublo und Roque Bentayga stehen sichtbar über dem Dorf, der Pico de las Nieves (1.949 m) liegt auf Gemeindegebiet – Tejeda ist buchstäblich umgeben von den bedeutendsten Naturdenkmalern der Insel.

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Artenara – wo Fels zum Zuhause wird

Artenara auf Gran Canaria – das höchstgelegene Dorf der Insel am nördlichen Rand der Caldera de Tejeda.

Am nördlichen Rand der Caldera de Tejeda, auf 1.270 Metern Höhe, liegt Artenara – das höchstgelegene Dorf Gran Canarias. Was diesen Ort von allen anderen unterscheidet: Ein großer Teil der Bevölkerung lebt in Höhlenwohnungen, die in den weichen Tuffstein gehauen wurden. Modern ausgestattet, teils mit Balkon und Blumenkästen, kaum von außen als Höhle erkennbar – und doch ist genau das die älteste Wohnform der Kanarischen Inseln, die hier lebendig geblieben ist.

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Fataga – die weiße Oase im Süden

Die kleine Kirche Iglesia de San José in Fataga auf Gran Canaria.

Wer von Maspalomas aus nördlich in das Innenland fährt, erlebt eine der spektakulärsten Landschaftsveränderungen Gran Canarias: Aus dem trockenen Dünenland des Südens öffnet sich, nach wenigen Kilometern Fahrt durch den Barranco de Fataga, plötzlich ein üppig grünes Tal mit Hunderten von Dattelpalmen – das Tal der 1000 Palmen. Und mittendrin liegt Fataga: ein winziges weißes Dorf mit rund 400 Einwohnern, enger Gassen, einer kleinen Kirche und einer Atmosphäre, die selbst an touristischen Hochsaisontagen entspannt und ursprünglich wirkt.

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Telde – die übersehene Zweite

Kolonialgebäude prägen die Altstadt von Telde.

Telde ist mit rund 100.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Gran Canarias und liegt nur 13 Kilometer südlich von Las Palmas. Dennoch wird sie von vielen Urlaubern auf dem Weg in den Süden übersehen. Dabei besitzt Telde eine der schönsten historischen Altstädte der Ostküste, eine Basilika von überregionaler Bedeutung, bedeutende archäologische Fundstätten der Altkanarier und mit Melenara eine attraktive Küste mit Promenade und hervorragenden Fischrestaurants.

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Gáldar – wo die Geschichte Gran Canarias begann

Die Iglesia de Santiago de los Caballeros liegt in der Altstadt von Gáldar.

Gáldar war einmal das Zentrum der Welt – zumindest der Welt Gran Canarias vor der spanischen Conquista. Die Hauptstadt des westlichen Guanchen-Königreichs liegt an der Nordküste der Insel, und unter ihren Straßen und Häusern liegen die Überreste einer Hochkultur, die erst durch die spanische Eroberung 1483 ein Ende fand. Heute ist Gáldar vor allem für ein einziges Zeugnis dieser Zeit bekannt: die Cueva Pintada – eine Höhle mit geometrischen Wandmalereien der Guanchen, die zu den bedeutendsten archäologischen Funden der Kanarischen Inseln gehört.

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Arucas – wo der Rum Gran Canarias gebraut wird

Die Kirche Parroquia de San Juan Bautista in Arucas auf Gran Canaria – neogotische Architektur aus dunklem Basalt.

Arucas, 17 Kilometer westlich von Las Palmas, ist die wasserreichste Gemeinde Gran Canarias – und die Heimat von Arehucas, der größten Rumbrennerei der Kanarischen Inseln. Zuckerrohr und Bananen prägen das Bild dieser üppig grünen Gemeinde am nördlichen Hang des Inselzentrums. Mittendrin: eine neogotische Kirche aus dunklem Basalt, die man zuerst für eine mittelalterliche Kathedrale hält – und die erst zwischen 1909 und den 1970er Jahren erbaut wurde.

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Santa Lucía de Tirajana – der stille Süden

Bergdorf Santa Lucía de Tirajana auf Gran Canaria.

Santa Lucía de Tirajana liegt im Südosten Gran Canarias, zwischen dem Flughafen und dem Inselzentrum, und ist eines der wenigen Bergdörfer des Südens, das noch weitgehend unberührt vom Tourismus ist. Weiße Häuser, enge Gassen, eine barocke Kirche – und ein Blick über den Barranco de Tirajana der zu den eindrucksvollsten des Ostens gehört. Santa Lucía ist kein Ort für lange Aufenthalte, aber ein idealer Zwischenstopp und Wanderausgangspunkt auf dem Weg zwischen dem Süden und dem Inselzentrum.

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Vegueta – das koloniale Herz von Las Palmas

Eine schmale Altstadtgasse zieht sich durch Las Palmas – historische Fassaden, die vom wechselvollen Leben der Inselhauptstadt erzählen.

Vegueta ist der älteste Stadtteil von Las Palmas de Gran Canaria und eines der besterhaltenen Kolonialviertel Spaniens. Gegründet im Jahr 1478 – noch vor dem Abschluss der Eroberung Gran Canarias – hat sich das historische Viertel seinen ursprünglichen Charakter bis heute bewahrt: gepflasterte Gassen, weiße Fassaden mit dunklen Holzbalkonen, ruhige Innenhöfe mit Orangenbäumen sowie bedeutende Bauwerke wie die Catedral de Santa Ana und das Casa de Colón, in dem Christoph Kolumbus vor seiner ersten Atlantiküberquerung Station machte. Der Barranco de Guiniguada trennt Vegueta vom jüngeren Stadtgebiet und markiert den Übergang zwischen Geschichte und Moderne.

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Jardín Canario – 27 Hektar Inselflora

Drachenbäume gehören zu den charakteristischen Pflanzenarten im Jardín Canario.

Nur 15 Minuten südlich des Stadtzentrums von Las Palmas, im Stadtteil Tafira Alta, liegt das grüne Herzstück der Insel: der Jardín Botánico Canario Viera y Clavijo – kurz Jardín Canario. Mit 27 Hektar Fläche und über 3.000 Pflanzenarten ist er der größte botanische Garten Spaniens und ein wissenschaftliches Zentrum für die Erforschung und den Schutz der kanarischen Flora. Der Eintritt ist kostenlos.

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Das Kornlager der Insel: Das Cenobio de Valerón auf Gran Canaria

Nahezu dreihundert Höhlen befinden sich bei Cenobio de Valerón auf Gran Canaria

In einer steilen Tuffsteinwand im Nordosten Gran Canarias klafft ein Loch in der Erde – nein, Dutzende Löcher. Nahezu 300 Höhleneingänge öffnen sich in mehreren Ebenen übereinander, durch Treppen und Leitern verbunden, jede Kammer ein Zimmer in einem riesigen, in Fels gehauenen Gebäudeensemble. Das ist das Cenobio de Valerón – die bedeutendste archäologische Stätte Gran Canarias und eine der eindrucksvollsten prähistorischen Anlagen der gesamten Makaronesischen Inselwelt.

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Wo Menschen in Felsen wohnen: Der Barranco de Guayadeque auf Gran Canaria

Der Barranco de Guayadeque zeigt eine zerklüftete Felslandschaft im Osten Gran Canarias.

Im Südosten Gran Canarias schneidet sich eine der faszinierendsten Schluchten der Kanarischen Inseln durch die Hochlandlandschaft: der Barranco de Guayadeque. 15 Kilometer lang, von steilen Tuffsteinwänden gesäumt, bewohnt von rund 170 Menschen – die meisten davon in Höhlenhäusern, die direkt in die Felswände gehauen sind. Was andernorts ein Relikt der Vorzeit wäre, ist hier gelebter Alltag.

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Puerto de las Nieves – Fähre, Fisch und Atlantik

Puerto de las Nieves auf Gran Canaria – der Fischerhafen von Agaete und Anlaufstelle der Fred-Olsen-Fähre von Teneriffa.

Puerto de las Nieves ist der Hafen von Agaete – ein kleiner, aktiver Fischerhafen an der Nordwestküste Gran Canarias, der täglich von der Fred-Olsen-Schnellfähre aus Santa Cruz de Tenerife angelaufen wird. Wer von Teneriffa nach Gran Canaria fährt, landet hier: im Schatten der vulkanischen Steilküste des Nordwestens, mit dem Blick auf den Roque Partido – den gespaltenen Felsen im Meer, auch bekannt als „Dedo de Dios" (Finger Gottes).

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El Risco – das Ende der Straße

Das Örtchen El Risco am Ausgangspunkt der Wanderung zum Charco Azul – ein winziges Dorf am Rand der Tamadaba-Schlucht.

El Risco ist kein Reiseziel, das man zufällig findet. Das winzige Dörfchen liegt am Ende einer schmalen Bergstraße, kurz vor dem Eingang zum Parque Natural de Tamadaba – und genau das macht es aus. Wer hier ankommt, kommt wegen einer Sache: der Wanderung zum Charco Azul – einem natürlichen Wasserbecken in der Risco-Schlucht, gespeist von einem Wasserfall. El Risco ist der Ausgangspunkt, die Straße endet hier, und dahinter beginnt das Naturschutzgebiet.

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An der Kante Europas: Der Mirador del Balcón auf Gran Canaria

Der Mirador del Balcón öffnet den Blick auf die Steilküste bei La Aldea de San Nicolás.

Wer von La Aldea de San Nicolás kommend das letzte Stück der alten Küstenstraße (GC-200) in Richtung der neuen Tunnel fährt, erreicht einen Ort, an dem die Straße scheinbar am Rand der Welt endet: den Mirador del Balcón. Hoch über dem Atlantik ragt die Aussichtsplattform aus der Steilküste hinaus. Tief unten donnern die Wellen gegen die Steilküste. Links und rechts zieht die Andén Verde – die grüne Terrasse – die Küstenlinie entlang, eine der dramatischsten Steilküstenformationen der gesamten Kanarischen Inseln.

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Wo ein Dichter staunte: Der Mirador de Unamuno in Artenara

Blick vom Mirador de Unamuno auf Gran Canaria

Artenara ist das höchstgelegene Dorf Gran Canarias – 1.270 Meter über dem Meeresspiegel, in den Fels gebaut, umgeben von Schlucht und Himmel. Direkt am Ortsrand liegt ein Aussichtspunkt, der die Seele des kanarischen Hochlands in einem einzigen Blick zusammenfasst: der Mirador de Unamuno. Der Blick geht direkt auf den Roque Bentayga – den heiligen Berg der Guanchen – und dahinter auf das gesamte Hochlandpanorama.

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Der jüngste Vulkan: Mirador und Pico de Bandama auf Gran Canaria

Blick auf den Pico de Bandama entlang der Kraterumrundung – im Hintergrund öffnet sich das Panorama zum Atlantik.

Vor rund 3.000 bis 5.000 Jahren, also in der Nähe der Schwelle zur Menschheitsgeschichte, brach auf Gran Canaria ein Vulkan aus, dessen Spuren bis heute zu sehen sind: der Pico de Bandama. Mit einer Höhe von 574 Metern ist der Pico de Bandama Teil des jüngsten Vulkangebiets Gran Canarias. Der Vulkanausbruch vor rund 3.000 bis 5.000 Jahren formte sowohl den markanten Gipfel als auch die heute über einen Kilometer breite Caldera de Bandama – eines der eindrucksvollsten Vulkanrelikte der Insel.

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Mirador Roque Palmés – der stille Riese

Blick auf das Dorf El Toscón an der Schlucht Barranco de Siberio

Zwischen Tejeda und dem Roque Bentayga liegt einer der am wenigsten besuchten und schönsten Aussichtspunkte Gran Canarias: der Mirador Roque Palmés – auch bekannt als Mirador El Toscón. Von hier blickt man auf die massive Felsformation des Roque Palmés, die sich zwischen dem Barranco de Siberio und dem Barranquillo de Toscón erhebt – ein Basaltriese, der in seiner Stille und Dramatik an den Roque Nublo erinnert, aber kaum je auf Touristen-Routen auftaucht.

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In den Fels gemeißelt: Die Cuevas de Acusa Seca auf Gran Canaria

Das Höhlendorf Acusa Seca inmitten der Felsformationen.

In einer steilen Felswand des Hochlands Gran Canarias verbergen sich Hunderte von Höhlen – und einige davon werden bis heute bewohnt. Die Cuevas de Acusa Seca bei Artenara sind eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Kanarischen Inseln: ein Höhlendorf, das die Canarios – die Ureinwohner Gran Canarias berberstämmiger Herkunft – in den weichen Tuffstein gruben und das seit Jahrtausenden als Wohnstätte, Kultplatz und Zuflucht diente.

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Maspalomas – wo der Süden Gran Canarias am intensivsten ist

Direkt neben den Hotels und Promenaden liegt das Dünenfeld der Dunas de Maspalomas.

Maspalomas ist das Herzstück des touristischen Südens Gran Canarias – und gleichzeitig eines der außergewöhnlichsten Naturgebiete der Insel. Direkt neben Hotels und Promenaden erstrecken sich die Dunas de Maspalomas, ein rund vier Quadratkilometer großes Naturschutzgebiet, dessen Sanddünen sich durch Wind und Atlantikströmungen ständig verändern. Dahinter liegt die Charca de Maspalomas, eine bedeutende Brackwasserlagune für Zugvögel. An der Südküste erhebt sich mit dem Faro de Maspalomas der historische Leuchtturm, umgeben vom berühmten Palmenhain El Oasis.

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Finca de Osorio – Lorbeer und Stille bei Teror

Finca de Osorio bei Teror auf Gran Canaria – uralte Lorbeerwälder, Wanderwege und eine der seltensten Waldlandschaften der Insel.

Nur rund zwei Kilometer vom historischen Ortszentrum von Teror entfernt liegt die Finca de Osorio – ein weitläufiges, geschütztes Landgut mit uralten Lorbeerbäumen, schattigen Wanderwegen, Picknickplätzen und einer historischen herrschaftlichen Villa. Der Lorbeerwald (Laurisilva) vermittelt einen Eindruck davon, wie große Teile Gran Canarias einst aussahen, bevor Landwirtschaft und Besiedlung die ursprüngliche Vegetation verdrängten. Der Zugang zum Natur- und Kulturareal ist grundsätzlich kostenlos, unterliegt jedoch zum Schutz der Natur den Vorgaben der Inselverwaltung.

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Leben im Fels: Die Cuevas Bermejas im Barranco de Guayadeque

Das Centro de Interpretación de Guayadeque ist in eine Felshöhle integriert.

Am Ende des Barranco de Guayadeque – der 15 Kilometer langen Schlucht der Höhlenhäuser im Südosten Gran Canarias – liegt eine Siedlung, die ihresgleichen sucht: die Cuevas Bermejas. Hier sind Wohnhäuser, eine Kirche und Läden direkt in den roten Tuffstein des Schluchtengrunds gehauen. Bis heute leben, arbeiten und feiern Menschen in den in den Fels gehauenen Höhlenwohnungen.

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Santa Brígida – Wein, Caldera und die feine Seite Gran Canarias

Santa Brígida liegt still eingebettet in fruchtbares Grün – ein Ort, der die ländliche Ruhe des Inselinneren bewahrt.

Santa Brígida liegt nur 15 Kilometer südlich von Las Palmas de Gran Canaria und ist doch eine andere Welt: gepflegte Villen, terrassierte Weingärten, historische Fincas und eine Atmosphäre, die eher an die Bergdörfer der spanischen Meseta erinnert als an die Küstenorte im Süden der Insel. Das Weinanbaugebiet Monte Lentiscal bildet das Herz der traditionsreichen DO Gran Canaria, die beeindruckende Caldera de Bandama prägt das Gemeindegebiet, und in unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich mit dem Real Club de Golf de Las Palmas der älteste Golfclub Spaniens.

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Vega de San Mateo – der schönste Markt der Insel

Der Wochenmarkt von Vega de San Mateo zählt zu den traditionsreichsten Märkten Gran Canarias und bietet regionale Produkte aus der ganzen Insel.

Vega de San Mateo liegt auf rund 880 Metern Höhe im Zentralmassiv Gran Canarias – und an diesem Samstag- und Sonntagmarkt schlägt das Herz der kanarischen Landwirtschaft. Frische Äpfel, Pfirsiche, Avocados und Gemüse direkt von den umliegenden Fincas, lokaler Käse, Honig, selbstgebackenes Brot, kanarische Wurstwaren – der Markt von San Mateo gilt als der authentischste und lebendigste der gesamten Insel. Wer das echte Gran Canaria erleben will, ohne weit fahren zu müssen: San Mateo ist nur 20 Kilometer von Las Palmas entfernt.

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La Aldea – das Ende der Straße im Westen

San Nicolás de Aldea – das westlichste Dorf der Insel, Tor zur Steilküste und Ausgangspunkt für Bootstouren zur Playa de Güigüí.

San Nicolás de Tolentino, landläufig La Aldea genannt, ist der westlichste Ort Gran Canarias – und fühlt sich auch so an. Tomatenfelder, Palmenhaine, ein kleiner Hafen, und ringsum die Felswände der Westküste. La Aldea de San Nicolás liegt am abgelegenen Westen Gran Canarias. Lange galt der Ort als schwer erreichbar, heute verbindet eine moderne Tunnelstraße den Ort sicher mit Agaete. Dennoch hat sich La Aldea seinen ursprünglichen Charakter bewahrt – umgeben von Tomatenfeldern, Palmenhainen und den imposanten Steilküsten des Inselwestens.

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Ein Krater, der alles überragt: Die Caldera de Bandama auf Gran Canaria

Der tiefe Kraterkessel der Caldera de Bandama

Im Nordosten Gran Canarias klafft ein Loch in der Erde – rund 216 Meter tief, mehr als einen Kilometer breit und von einer Stille erfüllt, die man auf dieser Insel so kaum erwartet. Die Caldera de Bandama ist der jüngste Vulkan Gran Canarias. Vor etwa 3.000 bis 5.000 Jahren brachten pyroklastische Eruptionen und der Kollaps eines Schlackenkegels diesen fast kreisrunden Kessel hervor – ein Naturwunder, das Geologen bis heute fasziniert und Besucherinnen und Besucher mit seiner gewaltigen Dimension beeindruckt.

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Wo der Berg ins Meer stürzt: Der Roque Faneque auf Gran Canaria

Blick auf das flache Gipfelplateau des Roque Faneque.

Es gibt Orte, die man einmal gesehen haben muss – und der Roque Faneque auf Gran Canaria gehört zweifellos dazu.Mit einer Höhendifferenz von rund 1.008 Metern zwischen Gipfel und Atlantik gehört der Roque Faneque zu den höchsten Meeresklippen Europas und zu den eindrucksvollsten Steilküsten der Kanarischen Inseln. Kein breiter Sandstrand, kein sanftes Abrollen ins Meer – hier endet der Berg abrupt, fast gewaltsam, in einem vertikalen Abfall, der den Atem verschlägt.

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Heiliger Berg und Weltkulturerbe: Der Roque Bentayga auf Gran Canaria

Roque Bentayga – der heilige Berg der Ureinwohner Gran Canarias.

Mitten im Hochland Gran Canarias ragt ein Felsmonolith aus dem Bergkessel der Caldera de Tejeda: der Roque Bentayga, ~1.414 Meter hoch, von allen Seiten sichtbar und seit Jahrhunderten aufgeladen mit Geschichte, Mythos und spiritueller Bedeutung. Für die Canarios – die Ureinwohner der Insel – war er der heiligste Ort Gran Canarias. Am Gipfel liegt der Almogarén, ein Versammlungs- und Kultplatz, der seinesgleichen auf der Insel sucht.

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Der stille Riese: El Campanario – zweithöchster Berg Gran Canarias

Die Steilwände des 1.917 Meter hohen Campanario.

Fast niemand kennt ihn, dabei ist er der zweithöchste Berg Gran Canarias: El Campanario mit 1.917 Metern über dem Meeresspiegel. Wer vom bekannten Pico de las Nieves (1.949 m) nach Westen blickt, sieht ihn sofort – ein mächtiger Gipfelblock, Teil der gewaltigen Riscos de Tirajana, einer acht Kilometer langen Felswand, die bis zu 800 Meter senkrecht in die Caldera de Tirajana abstürzt.

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360-Grad-Panorama an der Westflanke: Die Montaña Altavista auf Gran Canaria

Ausblick vom Altavista im Naturpark Tamadaba

Wer den schönsten Aussichtsberg Gran Canarias sucht, findet ihn im Naturpark Tamadaba: die Montaña Altavista, 1.376 Meter hoch, am westlichen Ende der gewaltigen Caldera-de-Tejeda-Umfassungswand. Von hier aus sieht man alles auf einmal: Pico de las Nieves, Roque Nublo, Roque Bentayga und das Hochplateau Acusa Seca – und wenn der Himmel klar ist, thront der Teide auf Teneriffa am Horizont.

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Altar der Altkanarier: Die Montaña de Tauro auf Gran Canaria

Mauerreste der Kultstätte Iglesia de los Canarios auf dem Weg.

Im Süden Gran Canarias, zwischen den tiefen Schluchten des Barranco de Soria und dem Barranco de Tauro, erhebt sich ein Berg wie ein riesiges Tafelgestell über die umliegende Landschaft: die Montaña de Tauro, 1.225 Meter hoch, ein offizielles Naturdenkmal und einer der geheimnisvollsten Orte Gran Canarias. Auf seinem flachen Gipfelplateau steht eine Trockenmauer – die sogenannte "Iglesia de los Canarios" – die von den Altkanariern als Kultplatz genutzt wurde.

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Im Herzen des Kiefernwalds: Montaña Tamadaba auf Gran Canaria

Felsige Bergbereiche prägen die Montaña Tamadaba – schroffes Gestein zwischen den Kiefernwäldern.

Im Nordwesten Gran Canarias erhebt sich ein Massiv, das schon auf der Anfahrt beeindruckt: Tamadaba – ein Hochplateau aus Kiefernwald, Felsgipfeln und weiten Ausblicken bis zum Atlantik. Der höchste Punkt dieses Massivs ist die Montaña Tamadaba mit 1.443 Metern. Kein schroffer Felszahn, kein dramatischer Monolith – aber ein Gipfel, der weniger durch seine Höhe als durch seine einzigartige Umgebung beeindruckt: einen der schönsten Kanarischen Kiefernwälder der Insel.

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Natur malt mit Mineralien: Los Azulejos auf Gran Canaria

Los Azulejos: Gran Canarias farbigste Felsenlandschaft

An der Straße GC-200 zwischen Mogán und La Aldea de San Nicolás gibt es einen Moment, in dem selbst erfahrene Reisende innehalten und zweimal hinschauen: Plötzlich leuchtet eine Felswand in Türkis, Grün, Rötlich und Violett – als hätte jemand eine Farbpalette über den nackten Basalt gekippt. Das sind die Los Azulejos, die wohl farbenprächtigste Felsformation Gran Canarias.

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Stiller Ruhepol im Tourismusgetriebe: La Charca de Maspalomas

Lagune La Charca de Maspalomas.

Wenige hundert Meter vom Hoteltrubel entfernt liegt eine andere Welt: La Charca de Maspalomas – eine Brackwasserlagune am westlichen Rand der berühmten Dünen, in der Reiher, Enten, Löffler und in seltenen Glücksmomenten sogar Flamingos rasten. Das Wasser liegt still. Über dem See kreisen Möwen. Im Schilf am Ufer bewegen sich Schatten. Hier hört die Insel kurz auf, Ferienanlage zu sein – und erinnert daran, dass Gran Canaria ein Naturraum ist.

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Farben aus dem Erdinneren: Der Barranco de las Vacas auf Gran Canaria

Tuffsteinwände im Barranco de las Vacas

Wer von Agüimes aus auf der GC-550 in Richtung Temisas fährt, wird auf Höhe Kilometer 14 von einem Anblick überrascht, der die Fahrt abrupt unterbricht: Türkis, Grün, Rötlich, Violett, Gelb – ganze Felswände leuchten in diesen Farben aus dem Tuffstein. Das sind die Tobas de Colores im Barranco de las Vacas, eines der farbenprächtigsten Naturphänomene im Osten Gran Canarias.

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Der Gran Canyon Gran Canarias: Das Barranco de Fataga

Der Barranco de Fataga wird oft als „Grand Canyon Gran Canarias" bezeichnet und zählt zu den eindrucksvollsten Schluchten der Insel.

Wer von Maspalomas aus nordwärts auf der GC-60 fährt, ahnt nicht, was wenige Kilometer entfernt in die Erde eingeschnitten ist: das Barranco de Fataga – eine der tiefsten und schönsten Schluchten des gesamten Südens Gran Canarias. Tausende von Dattelpalmen wachsen im Talboden, weshalb der Barranco seinen Beinamen "Tal der 1000 Palmen" trägt. Von oben – vom Mirador de la Degollada de las Yeguas – öffnet sich eine Aussicht, die kanarische Einheimische gerne mit dem Grand Canyon vergleichen.

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Kaffee, Heilquellen und Lost Places: Das Barranco de Agaete

Talkessel des Barranco de Agaete auf Gran Canaria

Im Nordwesten Gran Canarias liegt ein Tal, das mit jedem Kilometer Einfahrt überraschender wird: das Barranco de Agaete – das Valle de Agaete. Es beginnt am Atlantik mit dem Hafen Puerto de las Nieves und führt tief ins Inselinnere, begleitet von üppiger Vegetation, Felswänden aus Basalt und einer Geschichte, die von Heilquellen, kolonialer Kaffeekultur und verlassenen Orten erzählt.

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Blaues Wunder in der Schlucht: Der Charco Azul im Naturpark Tamadaba

Der Charco Azul liegt still verborgen im Naturpark Tamadaba – ein türkisfarbenes Wasserbecken inmitten schroffen Gesteins.

Im wilden Nordwesten Gran Canarias verbirgt sich am Grund einer Basaltschlucht ein kleines Wunder: der Charco Azul – ein natürlicher See von leuchtendem Türkisblau, gespeist von einem Wasserfall, umgeben von wassergeschliffenen Felsen und üppiger Schluchtvegetation. Wer ihn kennt, hält ihn für eines der schönsten Naturziele der gesamten Insel.

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Der größte Stausee der Kanarischen Inseln: Presa de Soria auf Gran Canaria

Blick auf Soria mit der Staumauer, einer der größten Talsperren Gran Canarias.

Im Hochland des Südwestens Gran Canarias liegt ein Stausee, der alles überragt: die Presa de Soria – mit einem Fassungsvermögen von rund 40 Millionen Kubikmetern der größte Stausee der Kanarischen Inseln. Bis heute ist die Presa de Soria einer der wichtigsten Wasserspeicher Gran Canarias und bildet das Herzstück der Wasserversorgung im trockenen Südwesten der Insel.

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Ein verstecktes Juwel: Der Presa del Vaquero im Tirma-Gebiet

Presa del Vaquero mit dem Roque Faneque

Wer im Naturpark Tamadaba unterwegs ist, entdeckt auf einer der abgelegensten Wanderungen Gran Canarias den Presa del Vaquero. Grünes Wasser, umgeben von Kiefernwald, dahinter die steil aufragende Silhouette des Roque Faneque. Der kleine Stausee liegt im Tirma-Gebiet, umgeben von Kiefernwald und mit eindrucksvollem Blick auf den Roque Faneque. Früher führte die Pista de Tirma direkt am See vorbei – heute ist sie vor allem als Wanderroute bekannt.

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Am Fuß des Tamadaba: Der Presa de Lugarejos auf Gran Canaria

Staumauer der Presa de Lugarejos am Beginn des Rundwegs.

Am nordwestlichen Rand des Parque Natural de Tamadaba liegt ein Stausee, der abseits der bekannten Ausflugsziele liegt: der Presa de Lugarejos. Auf 820 Metern Höhe, eingebettet in die Mündung des Barranco Lugarejos, liegt er wie ein kleines Juwel – umgeben von steilen Felswänden des Tamadaba-Massivs auf einer Seite und terrassierten Feldern auf der anderen.

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Wenn das Wasser fließt: Die Cascada de Soria auf Gran Canaria

Die Cascada Bonita liegt bei Soria und zählt zu den eindrucksvollsten Wasserfällen Gran Canarias.

Gran Canaria ist nicht für Wasserfälle bekannt. Umso beeindruckender ist der Moment, wenn die Cascada de Soria nach ergiebigen Regenfällen zum Leben erwacht: Wasser stürzt in mehreren Stufen über die Felsen oberhalb des kleinen Weilers Soria, füllt natürliche Becken im Barranco und schafft ein Naturschauspiel, das Menschen aus dem ganzen Süden der Insel anzieht.

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Grüne Wände, Froschgesang und geschliffener Basalt: Der Barranco del Risco

Wanderroute durchs Barranco del Risco.

Im Nordwesten Gran Canarias gibt es eine Schlucht, die die meisten Reisenden nie sehen: den Barranco del Risco – eine Felsschlucht im Parque Natural de Tamadaba, gespeist von Regenwasser aus dem Hochland, bewachsen von Moosen und Farnen in allen Grüntönen, belebt vom Quaken kanarischer Frösche. Hier führt der einzige Wanderweg zum legendären Charco Azul hindurch.

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Wildromantisch und vergessen: Das Barranco de Tauro auf Gran Canaria

Schluchtgrund im Barranco de Tauro.

Unterhalb der kahlschroffen Flanken des Montaña de Tauro öffnet sich eine Schlucht, die den meisten Besucherinnen und Besuchern Gran Canarias vollständig unbekannt ist: das Barranco de Tauro – ein tief eingeschnittenes Schluchtensystem im Südwesten der Insel, zwischen der Gemeinde Mogán und dem Montaña de Tauro. Hier wachsen Wolfsmilchgewächse aus Tuffsteinfelsen, liegen Wassergumpen im Bachbett aus poliertem Basalt und zeugen die Überreste eines verlassenen Dorfs von einer Zeit, in der diese Schlucht noch belebt war.

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Licht am Ende des Tunnels: Der Chira-Soria-Tunnel auf Gran Canaria

Der 1 Kilometer lange Tunnel vom Chira Stausee zum Barranco de Soria.

Gran Canaria hat viele Naturwunder. Aber nur eines liegt im Dunkeln: der Chira-Soria-Tunnel – ein rund einen Kilometer langer Wassertunnel, der die beiden großen Stauseen Presa de Chira und Presa de Soria verbindet. Bei trockenem Wetter und niedrigem Wasserstand kann man ihn zu Fuß durchqueren – eine der ungewöhnlichsten Wandererfahrungen der gesamten Insel.

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Stille Hochebene und steinerne Höhlen: Das Hochplateau Majada Alta auf Gran Canaria

Die karge Felslandschaft der Majada Alta.

Im Südwesten Gran Canarias, fernab der Touristenzentren, liegt ein Hochplateau, das die meisten Besucherinnen und Besucher nie betreten: Majada Alta – ein offenes, karges Bergland auf rund 1.000 bis 1.200 Metern Höhe, geprägt von einem meist trockenen Stausee, bizarren Felsformationen und einem Höhlenkomplex, in dem sich seit Jahrhunderten Ziegen ihren Unterschlupf suchen.

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Für Mutige: Die Playa de Güigüí – der wildeste Strand Gran Canarias

Blick über den grandiosen schwarzen Sandstrand an der Playa de Güigüí auf Gran Canaria

Die Playa de Güigüí ist nicht einfach ein Strand. Sie ist ein Versprechen – und eine Herausforderung. Kein Weg führt mit dem Auto hin, keine Seilbahn, kein Shuttle. Wer die Playa de Güigüí erreichen will, muss wandern: 10,5 Kilometer, 973 Höhenmeter, Schwierigkeitsgrad schwer, ab dem Weiler Tasartico an der Westküste Gran Canarias.

WeiterlesenFür Mutige: Die Playa de Güigüí – der wildeste Strand Gran Canarias

Pico de las Nieves – der Dachfirst Gran Canarias

Morro de la Agujereada (1.956 m), höchster Punkt Gran Canarias, gefolgt vom Pico de las Nieves.

Mit 1.949 Metern ist der Pico de las Nieves der höchste Punkt Gran Canarias. Nicht der bekannteste – das ist der Roque Nublo mit seiner ikonischen Silhouette – aber der höchste. Der Gipfel liegt auf dem Gemeindegebiet von Tejeda und San Bartolomé de Tirajana, gehört zum Parque Rural del Nublo und bietet an klaren Tagen ein Panorama, das seinesgleichen sucht: Roque Nublo, Roque Bentayga, der Campanario, die Riscos de Tirajana und – bei optimaler Sicht – der Teide auf Teneriffa und die Nachbarinseln.

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Grünes Wunder am Barranco: Der Jardín Canario in Las Palmas

Üppiges Grün entfaltet sich im Jardín Botánico Canario Viera y Clavijo

Am südlichen Stadtrand von Las Palmas de Gran Canaria, wo der Barranco de Guiniguada tief in die Landschaft einschneidet, liegt ein botanisches Paradies: der Jardín Botánico Canario Viera y Clavijo, meist einfach Jardín Canario genannt. Mit 27 Hektar Fläche und rund 2.000 Pflanzenarten ist er der größte Botanische Garten Spaniens und zählt zu den bedeutendsten Sammlungen makaronesischer Flora weltweit.

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Natürliche Sonnenuhr und Stauseen-Panorama: Mirador Roque Palmés und El Toscón

Roque Palmés am Mirador El Toscón

Im südlichen Hochland Gran Canarias, zwischen der Ruta de las Presas und dem Dorf El Toscón, liegen zwei Aussichtspunkte, die zu den lohnendsten und gleichzeitig am wenigsten bekannten der Insel gehören: der Mirador Roque Palmés und der Mirador El Toscón. Von hier aus öffnet sich ein Panorama, das die gesamte südliche Stauseenlandschaft überspannt – von der Presa de Soria bis zur Küste, und bei klarem Wetter bis zum Teide auf Teneriffa.

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Letzte Bastion der Ureinwohner: Die Fortaleza Grande im Barranco de Tirajana

Bilck von der Fortaleza Grande ins Barranco de Tirajana

Im Barranco de Tirajana, wenige Kilometer südlich von Santa Lucía, ragt eine Felsgruppe aus der Mitte der Schlucht auf, die wirkt wie eine natürliche Festung: die Fortaleza Grande – auch bekannt unter dem alten Namen Ansite. Drei Felskolosse – Fortaleza Grande, Fortaleza Chica und Titana – bilden zusammen eine markante Felsgruppe, die das Schluchtbild bis heute eindrucksvoll prägt.

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Wild, endemisch, überraschend: Die Tierwelt Gran Canarias

Die Kanareneidechse ist eine endemische Reptilienart der Kanarischen Inseln und häufig auf Gran Canaria zu beobachten.

Gran Canaria ist keine Insel großer Säugetiere oder gefährlicher Raubtiere. Die endemische Fauna der Insel ist subtil, oft versteckt – aber für aufmerksame Naturbeobachterinnen und -beobachter außerordentlich reich. Eidechsen in allen Farben und Größen, einer der wenigen Frösche Europas auf einem subtropischen Archipel, Greifvögel über Steilküsten und ein singender Wildvogel, der das Vorbild des Hauskanariers ist.

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